Acht Monate sind ins Land gezogen. Acht verflucht schnell verflogene. Wir beide haben uns gut eingelebt und studieren nun in Berlin (Mirko) und in Jena (Toni).
Nach nun acht Monaten zeitlicher Distanz zu dem Auslandsjahr können wir immer noch sagen, dass es sich gelohnt hat. Und noch mehr: wir haben auch vor irgendwann mal wieder nach Down Under zu fliegen und den Rest zu bereisen. Wer weiß noch was uns fehlt? Die Westküste und der Norden. Wann dies allerdings der Fall sein wird, steht noch in den Sternen.
Da das hier wahrscheinlich kaum einer liest, brauchen wir nicht wirklich weiter schreiben. Die Hauptnachricht, dass es uns gut geht, wir studieren, wieder irgendwann nach Australien (und Neuseeland... und bestimmt auch noch mal Bangkok) wollen und dass hier sicher nicht mehr gelesen wird, wurde ja bereits übermittelt.
Wir wünschen eine schöne Zeit bis zum nächsten Mal.
Beste Grüße von Mirko und Toni.
Sonntag, 7. März 2010
Freitag, 10. Juli 2009
Ein letzter Gruss
Hallo ihr treuen Leser.
Wir sind gesund und munter vor einer Woche in Thailand gelandet. Unsere erste Anlaufstelle war dort das Hotel Kokosnuss in Kamal Beach, Phuket. Nach einer Taxifahrt vom Flughafen nach Kamala Beach konnten wir gegen 23 Uhr ins Hotel einchecken. Besitzer ist ein Deutscher, der das Hotel eigentlich derzeit gar nicht geoeffnet hat, da es erstens gerade im Umbau ist und zweitens totale Nebensaison ist. Deshalb war auch in Phuket wirklich rein gar nichts los. Nichtmal ein schoener Strand, was wir aber mal auf die permanente Wolkendecke schieben. Aber welcher Strand wirkt bei einer geschlossenen Wolkendecke schon schoen? Selbst Nachts war vom beruehmt beruechtigtem Nachtleben Thailands nichts zu spuehren.
Folge: Sonntag Nachmittag haben wir Phuket Richtung Bangkok verlassen. Und zwar per Bus. Guenstiger als fliegen und abgesehen von der Fahrtdauer (12 Stunden) in allen Belangen besser. Der Bus war allerdings kein Erste Klasse Bus, es war ein VIP Bus. Also noch eine Ecke besser als Erste Klasse. In Bangkok angekommen wurden wir von Lutz, Mirkos Onkel, am Flughafen abgeholt. Durch ihn haben wir dann auch eine Unterkunft gefunden, die alle bisherigen Unterkuenfte unseres letzten Jahres uebertrifft. Ein Appartement. Richtig, ein Appartement. Eine eigene Wohnung. Stube, Bad, Schlafzimmer, Balkon. Klimaanlage, Fernseher, noch eine Klimaanlage. Und das ganze fuer ein Appel und ein Ei.
Und das ist nicht das einzige, was Bangkok bislang ins positive Licht rueckt. Hier ist naemlich auch im Gegensatz zu Phuket was los. Tagsueber als auch Nachts. Man lernt die thailaendische Kultur gut kennen und kommt nicht selten aus dem Staunen nicht mehr raus.
Das Verkehrsverhalten ist milde gesagt katastrophal. Jeder faehrt wie er will und mittendurch die ganzen Mopeds mit bis zu vier Leuten drauf. Dazu konsequentes Ignorieren der Zebrastreifen und gelegentliches Fahren auf der Gegenspur. Da wird jede Taxifahrt zum Erlebnis.
Mindestens genauso auffaellig ist das Essen. Gut und guenstig trifft es hier wohl am besten. Die thailaendische Esskultur ist extrem vielfaeltig und gut gewuerzt. Man probiert viel und stellt dann fest, dass nahezu alles richtig, richtig gut schmeckt. Zum Beispiel gegrillte Heuschrecken. Oder Maden. Oder Larven. Oder oder oder...
Wenn man mal nicht im Restaurant oder an einem Strassenstand isst, dann kann man gut auf Maerkten einkaufen, da dort frische Nahrung zu unschlagbaren Preisen angeboten wird.
Tja, viele Eindruecke, die man gar nicht alle auf einmal auffassen, geschweige denn wiedergeben kann. Deswegen entschuldigt, wenn wir hier das eine oder andere vergessen.
Am besten schaut euch die Bilder an und macht euch selbst ein kleines Bild von Thailand.
Fuer uns heisst es jetzt uebrigens schon fast wieder Abschied nehmen, denn Uebermorgen, am Sonntag, 11.10 Uhr startet unser Flug von Bangkok nach Berlin. Nach ungefaehr 11 oder 12 Stunden Flug landen wir dann nach mehr als 11 Monaten wieder auf deutschem Boden und freuen uns schon jetzt auf das Wiedersehen der "alten" Gesichter. Wir haben viel zu erzaehlen und auch viel zu zeigen, aber gebt uns ein bisschen Zeit um unsere Gedanken zu sammeln.
Nochmal Danke fuer alle die sich den Blog bis zum Schluss angetan haben und uns so auch immer wieder motiviert haben, den Blog fortzufuehren. Wir hoffen ihr habt die letzten 11 Monate gut ueberstanden und habt uns eventuell auch das eine oder andere zu berichten, wenn wir wieder da sind.
Danke.
Mirko und Toni
Wir sind gesund und munter vor einer Woche in Thailand gelandet. Unsere erste Anlaufstelle war dort das Hotel Kokosnuss in Kamal Beach, Phuket. Nach einer Taxifahrt vom Flughafen nach Kamala Beach konnten wir gegen 23 Uhr ins Hotel einchecken. Besitzer ist ein Deutscher, der das Hotel eigentlich derzeit gar nicht geoeffnet hat, da es erstens gerade im Umbau ist und zweitens totale Nebensaison ist. Deshalb war auch in Phuket wirklich rein gar nichts los. Nichtmal ein schoener Strand, was wir aber mal auf die permanente Wolkendecke schieben. Aber welcher Strand wirkt bei einer geschlossenen Wolkendecke schon schoen? Selbst Nachts war vom beruehmt beruechtigtem Nachtleben Thailands nichts zu spuehren.
Folge: Sonntag Nachmittag haben wir Phuket Richtung Bangkok verlassen. Und zwar per Bus. Guenstiger als fliegen und abgesehen von der Fahrtdauer (12 Stunden) in allen Belangen besser. Der Bus war allerdings kein Erste Klasse Bus, es war ein VIP Bus. Also noch eine Ecke besser als Erste Klasse. In Bangkok angekommen wurden wir von Lutz, Mirkos Onkel, am Flughafen abgeholt. Durch ihn haben wir dann auch eine Unterkunft gefunden, die alle bisherigen Unterkuenfte unseres letzten Jahres uebertrifft. Ein Appartement. Richtig, ein Appartement. Eine eigene Wohnung. Stube, Bad, Schlafzimmer, Balkon. Klimaanlage, Fernseher, noch eine Klimaanlage. Und das ganze fuer ein Appel und ein Ei.
Und das ist nicht das einzige, was Bangkok bislang ins positive Licht rueckt. Hier ist naemlich auch im Gegensatz zu Phuket was los. Tagsueber als auch Nachts. Man lernt die thailaendische Kultur gut kennen und kommt nicht selten aus dem Staunen nicht mehr raus.
Das Verkehrsverhalten ist milde gesagt katastrophal. Jeder faehrt wie er will und mittendurch die ganzen Mopeds mit bis zu vier Leuten drauf. Dazu konsequentes Ignorieren der Zebrastreifen und gelegentliches Fahren auf der Gegenspur. Da wird jede Taxifahrt zum Erlebnis.
Mindestens genauso auffaellig ist das Essen. Gut und guenstig trifft es hier wohl am besten. Die thailaendische Esskultur ist extrem vielfaeltig und gut gewuerzt. Man probiert viel und stellt dann fest, dass nahezu alles richtig, richtig gut schmeckt. Zum Beispiel gegrillte Heuschrecken. Oder Maden. Oder Larven. Oder oder oder...
Wenn man mal nicht im Restaurant oder an einem Strassenstand isst, dann kann man gut auf Maerkten einkaufen, da dort frische Nahrung zu unschlagbaren Preisen angeboten wird.
Tja, viele Eindruecke, die man gar nicht alle auf einmal auffassen, geschweige denn wiedergeben kann. Deswegen entschuldigt, wenn wir hier das eine oder andere vergessen.
Am besten schaut euch die Bilder an und macht euch selbst ein kleines Bild von Thailand.
Fuer uns heisst es jetzt uebrigens schon fast wieder Abschied nehmen, denn Uebermorgen, am Sonntag, 11.10 Uhr startet unser Flug von Bangkok nach Berlin. Nach ungefaehr 11 oder 12 Stunden Flug landen wir dann nach mehr als 11 Monaten wieder auf deutschem Boden und freuen uns schon jetzt auf das Wiedersehen der "alten" Gesichter. Wir haben viel zu erzaehlen und auch viel zu zeigen, aber gebt uns ein bisschen Zeit um unsere Gedanken zu sammeln.
Nochmal Danke fuer alle die sich den Blog bis zum Schluss angetan haben und uns so auch immer wieder motiviert haben, den Blog fortzufuehren. Wir hoffen ihr habt die letzten 11 Monate gut ueberstanden und habt uns eventuell auch das eine oder andere zu berichten, wenn wir wieder da sind.
Danke.
Mirko und Toni
Freitag, 3. Juli 2009
Nach 11 Monaten und 1 Tag
Es heisst Abschied nehmen. In weniger als drei Stunden werden wir Australien per Flugzeug verlassen und Kurs auf Thailand nehmen.
Sind gerade in Sydney am Flughafen und haben dort kurz Internet, weswegen wir euch auf diesem Wege die letzten Gruesse aus Australien zukommen lassen.
Wir bedanken uns bei allen fleissigen Lesern und Kommentarschreibern, die ueber die ganze Zeit unsere Reise verfolgt und miterlebt haben.
Wir melden uns dann so schnell wie moeglich aus Thailand und wuenschen euch bis dahin alles Gute und uns selber einen ruhigen Flug.
Machts gut und geniesst die letzten Tage ohne uns, den bald sind wir wieder da!
Mirko und Toni
Dienstag, 30. Juni 2009
Wurde auch mal Zeit
Neuigkeit! Wir sind autolos! Seit gestern, Montag, 22.00 Uhr sind wir nicht mehr im Besitz unseres roten Fords. Neuer Besitzer ist aber weiterhin ein Deutscher, dem wir das Auto binnen acht Stunden vom ersten Telefonat bis zur Unterschrift des Kaufvertrags schmackhaft und dann verkauft haben. Seit nunmehr 1,5 Wochen hatten wir versucht das Auto zu verkaufen, aber ausser einem Inder, der das Auto immerwieder schlecht geredet hat um den Preis zu druecken, einem indischen Ehepaar, dem das Auto viel zu gross war und dem Deutschen von gestern, hat sich niemand das Auto auch nur angeschaut. Leidenszeit die an den Nerven nagte, aber jetzt ist es vorbei und wir sind gluecklich.
Uns beiden ist dabei natuerlich eine riesen Last von den Schultern gefallen, denn die Zeit wurde immer knapper. Kommenden Freitagmorgen verlassen wir naemlich den Kontinent und begeben uns auf einen anderen: Asien. Dort landen wir in Phuket, Thailand und lassen es uns dort gut gehen. Wir lassen es uns aber auch noch hier gut gehen. Die letzten Tage in Australien werden nochmal genossen... und begossen. Speziell letzteres beim Autoverkauf.
Thailand machen wir dann neun Tage lang unsicher werden dabei auch noch mal reisen, denn wir muessen von Phuket nach Bangkok. Von dort geht unser Flug nach Deutschland. Und dann waeren wir auch schon wieder zuhause. So schnell kanns gehen.
Wir melden uns nochmal!
Bis dahin, viele Gruesse aus Melbourne!
Uns beiden ist dabei natuerlich eine riesen Last von den Schultern gefallen, denn die Zeit wurde immer knapper. Kommenden Freitagmorgen verlassen wir naemlich den Kontinent und begeben uns auf einen anderen: Asien. Dort landen wir in Phuket, Thailand und lassen es uns dort gut gehen. Wir lassen es uns aber auch noch hier gut gehen. Die letzten Tage in Australien werden nochmal genossen... und begossen. Speziell letzteres beim Autoverkauf.
Thailand machen wir dann neun Tage lang unsicher werden dabei auch noch mal reisen, denn wir muessen von Phuket nach Bangkok. Von dort geht unser Flug nach Deutschland. Und dann waeren wir auch schon wieder zuhause. So schnell kanns gehen.
Wir melden uns nochmal!
Bis dahin, viele Gruesse aus Melbourne!
Sonntag, 21. Juni 2009
Raus aus dem Paradies, rein in das Getuemmel...
Wir hatten ja leider keine Wahl, aber es ist dennoch sehr schade. Unser 6 taegiger Aufenthalt in Hahndorf ist schon seit geraumer Zeit (3 Tagen) vorrueber und wir koennen rueckblickend eigentlich nur sagen: Es war wirklich wundervoll dort. Wie ihr ja eventuell wisst, haben wir 6 Tage bei der Familie Jamieson verbracht (Ihr wisst nicht wer das ist?...dann lest den vorhergehenden Eintrag!). Wir haben bei ihnen gewohnt, mit ihnen ein paar Dinge unternommen und hatten eine Menge Spass. Warum es dort so toll war? Nunja, man koennte ja jetzt vermuten das es uns aufgrund des kostenlosen Aufenthaltes so gefallen hat, aber das ist nicht der Grund. Klar ist es der Traum jedes Backpackers, aber im grossen und ganzen haben wir uns einfach fast wie zu Hause gefuehlt. Toni kannte die Familie ja vorher nicht einmal und ich hatte sie auch nur auf ihrer einwoechigen Tour in Sachsen kennengelernt und dennoch waren sie extrem nett und freundlich. Wir waren mit den Eltern (Eril und Greg) sowohl die Stadt Hahndorf besichtigen, als auch Sonntags bei einem australischen Footballspiel zuschauen. Mit Steph als Reisefuehrer haben wir eine Adelaidetour unternommen und das von Markus (Johne) hochangepriesene 'Wok in a Box' probiert; Naja Kussel, so toll wars dann doch nicht ;).
Wie auch immer, sie haben uns jedenfalls den Aufenthalt in Hahndorf sehr versuesst und haetten wir gekonnt, waeren wir mit Vergnuegen noch laenger dageblieben. Aber naja, wie heisst es doch so schoen: Wenns am schoensten ist, soll man gehen...oder so aehnlich.
Die zwei anschliessenden Tage (oder eher eineinhalb Tage) waren unsere letzte Tour mit unserem Auto in Australien. Wir sind die sogenannte 'Great Ocean Road' entlanggefahren, haben eine Nacht im Auto neben dem Highway verbracht und uns allerlei wunderschoene Momente auf den Ausblickplattformen der Kuestenstrasse gegoennt. Die Great Occean Road ist, um es genauer zu Beschreiben, ein Teil der Strasse zwischen Melbourne und Adelaide und bietet eine wunderschoene Felskueste, welche meistens sogar besondere Formen aufweist. Besonders bekannt sind die '12 Apostel', welche als zwoelf Teile der ehemaligen Kueste verstanden werden koennen und welche aber nochimmer dem Wasser standhalten und somit ca. bei 50-100 Meter Entfernung zur Kueste aus dem Meer ragen (Simpel: 12 Felsen, welche aus dem Meer ragen, von denen man aber von der Kueste aus nur ca 8 gleichzeitig wahrnehmen kann). Wie das alles genau aussieht, koennt ihr euch auf den Fotos anschauen.
Nachdem wir dann vor 2 Tagen in Melbourne angekommen waren, fingen wir natuerlich an sofort unser Auto zu vermarkten. Wir haben ueberall in so ziehmlich allen Hostels (und das sind verdammt viele in Melbourne) Zettel ausgehangen mit einer Werbung fuer das Auto. Nun heist es natuerlich warten und hoffen und wenn gar keine Reaktion kommt, duerfen wir nocheinmal alle Hostels besuchen und den Preis heruntersetzen. Also wuenscht uns Glueck fuer einen guten Autoverkauf.
Liebe Gruesse von Toni und Mirko
Wie auch immer, sie haben uns jedenfalls den Aufenthalt in Hahndorf sehr versuesst und haetten wir gekonnt, waeren wir mit Vergnuegen noch laenger dageblieben. Aber naja, wie heisst es doch so schoen: Wenns am schoensten ist, soll man gehen...oder so aehnlich.
Die zwei anschliessenden Tage (oder eher eineinhalb Tage) waren unsere letzte Tour mit unserem Auto in Australien. Wir sind die sogenannte 'Great Ocean Road' entlanggefahren, haben eine Nacht im Auto neben dem Highway verbracht und uns allerlei wunderschoene Momente auf den Ausblickplattformen der Kuestenstrasse gegoennt. Die Great Occean Road ist, um es genauer zu Beschreiben, ein Teil der Strasse zwischen Melbourne und Adelaide und bietet eine wunderschoene Felskueste, welche meistens sogar besondere Formen aufweist. Besonders bekannt sind die '12 Apostel', welche als zwoelf Teile der ehemaligen Kueste verstanden werden koennen und welche aber nochimmer dem Wasser standhalten und somit ca. bei 50-100 Meter Entfernung zur Kueste aus dem Meer ragen (Simpel: 12 Felsen, welche aus dem Meer ragen, von denen man aber von der Kueste aus nur ca 8 gleichzeitig wahrnehmen kann). Wie das alles genau aussieht, koennt ihr euch auf den Fotos anschauen.
Nachdem wir dann vor 2 Tagen in Melbourne angekommen waren, fingen wir natuerlich an sofort unser Auto zu vermarkten. Wir haben ueberall in so ziehmlich allen Hostels (und das sind verdammt viele in Melbourne) Zettel ausgehangen mit einer Werbung fuer das Auto. Nun heist es natuerlich warten und hoffen und wenn gar keine Reaktion kommt, duerfen wir nocheinmal alle Hostels besuchen und den Preis heruntersetzen. Also wuenscht uns Glueck fuer einen guten Autoverkauf.
Liebe Gruesse von Toni und Mirko
Donnerstag, 11. Juni 2009
Merbein adieu
Das wars. Wir verlassen Merbein und haben aller Voraussicht nach gestern unseren letzten australischen Arbeitstag gehabt.
Naechstes Ziel: Hahndorf. Klingt deutsch, ist aber australisch und liegt ein paar Kilometer oestlich von Adelaide. Dort besuchen wir die Jamiesons. Eine Familie die uns mit offenen Armen empfangen und uns ungefaehr eine Woche Unterkunft bieten wird. Fuer die Leser unter euch, die nicht wissen, wer die Jamiesons sind, hier eine kleine Erklaerung: Michael J. (Australier) besuchte Deutschland mehrmals und hat dabei auch den Osten bereist. Daher haben wir ihn kennengelernt. Spaeter kam dann auch Michaels Familie bzgl. einer Europareise nach Deutschland und hat dort Mirko, allerdings nicht Toni kennengelernt. Wie dem auch sei, Michael lebt in Melbourne, welchen wir auch dort mehrfach getroffen haben, und seine Familie lebt in Hahndorf, welche uns eingeladen hat, bei ihnen fuer so lange wie wir wollen zu leben.
Und deswegen fahren wir nach Hahndorf. Unser Auto steht uebrigens jetzt schon zum Verkauf, da wir ja nicht wirklich mehr viel bereisen werden. Wer interessiert ist, bitte einfach Anfragen.
Ansonsten gibt es sonst nichts Neues und wir melden uns, sobald es Internet und was zu berichten gibt.
Also bis dahin die besten Gruessen von uns!
Samstag, 23. Mai 2009
Einmal Outback und zurueck...
Wir sind wieder da.
Letzten Freitag haben wir uns auf den Weg zum Ayers Rock (Uluru) gemacht und sind Mittwochabend wieder in Merbein angekommen.
Dabei haben wir allerhand Dollar an Spritkosten gelassen und sind insgesamt knapp 4300 km gefahren. Die Route ging von Merbein richtung Port Augusta, von dort nach Coober Pedy, dann zur Mitte Alice Springs und von dort wieder suedlich zum Ayers Rock.
Freitag 09.00 Uhr sind wir losgefahren und haben es bis kurz vor Coober Pedy geschafft. Am Samstag sind wir dann dort auch angekommen. Coober Pedy gilt als eine der sehenswuerdigsten Staedte South-Australia. Eine Stadt die sich nur auf das Suchen und Finden von Opalen konzentriert und deswegen groesstenteils untertage exisitert. Es gibt dort neben Fuehrungen unter der Erde auch Hotels unterirdisch. Allerdings war unser Eindruck der Stadt eher ernuechternd und wir sind nach guten zwei Stunden wieder gefahren.
Sonntag haben wir dann Alice Springs, das Zentrum Australiens, erreicht. Auch da war das Ergebnis eher unter unseren Erwartungen. Wenigstens war der Sprit dort guenstiger. In Alice Springs haben wir aber beschlossen, dass man im Urlaub auch was machen sollte. Also sind wir in das Reptile Centre, eine Einrichtung voll mit Reptilienterrarien. Von Echsen ueber Schlangen bis hin zum Krokodil. Letzteres hat sich allerdings so bloed hingelegt, dass man es nicht sehen, allenfalls erahnen konnte. Das wars dann aber auch fuer uns in Alice und wir haben uns nach zwei Stunden wieder auf den Weg gen Sueden gemacht. Bisschen weniger als 300 km vor Yulura, dem Resort in dem man leben kann, wenn man den Uluru besucht, haben wir dann die Nacht an einem Rastplatz verbracht. Generell haben wir vier Naechte auf Rastplaetzen im Outback und eine Nacht im Resort verbracht.
Montagmorgen ging es dann weiter zum Uluru den wir dann auch am Vormittag erreicht haben. Kurz ins Resort Yulura und dann ging es los zum grossen roten Stein. Hoch, runter, drumrum und dann zum Sunset-Viewing-Point (zu deutsch: Sonnenuntergangsaussichtspunkt). Am naechsten Morgen haben wir noch den Sonnenaufgang angeschaut und sind dann auch gleich wieder richtung Merbein gefahren.
Auf dem Rueckweg vom Uluru gab es dann die einzig wirklich brenzlige verkehrstechnische Situation. Da fahren wir gemuetlich richtung Resort und auf einmal haelt ein Bus 200 m vor uns an, der Fahrer steigt aus und faengt an wie wild zu winken. Natuerlich konzentriert man sich dann voll auf den winkenden Fahrer, der nur uns gemeint haben kann. Eventuell hat er ja ein Problem oder sonstwas, weswegen er unsere Hilfe brauchen koennte. Doch dann passierte es: Von rechts kamen recht schnell drei Kamele auf die Strasse, welche unsere Spur zum Glueck erst ganz knapp nach uns kreuzten. So ein Typ!!! Haette der doch einfach mal in die Richtung der Kamele gezeigt oder gar nichts gemacht, dann haetten wir die Kamele gesehen und uns vorbereiten koennen... man man man; da hatten wir echt Schwein gehabt. Unsere Fahrt ging dann weiter und wir haben es am Dienstag noch bis nach Cooer Pedy geschafft, sodass wir den Rest der Route bis Mittwoch 20.30 Uhr absolviert haben.
Die ganze Tour ueber hat unser Auto geschnurrt wie ein Kaetzchen und keinerlei Probleme gehabt. Tolles Auto.
In Merbein wieder angekommen, gab es die naechste gute Nachricht: ein Job. Und nicht nur irgendein Job, nein, der Traktorjob. Ja, wir arbeiten dort jetzt wieder und werden ab Montag, laut Aussagen unseres Supervisors, die kommende Woche durcharbeiten koennen. So soll es sein und so ist es :-)
Neben den Videos haben wir auch Fotos gemacht, welche wir euch auch nicht vorenthalten wollen. Also, bitte schoen: Klick.
Das war es erstmal von uns. Viele Gruesse aus dem guten, alten Merbein.
Mirko und Toni.
Letzten Freitag haben wir uns auf den Weg zum Ayers Rock (Uluru) gemacht und sind Mittwochabend wieder in Merbein angekommen.
Dabei haben wir allerhand Dollar an Spritkosten gelassen und sind insgesamt knapp 4300 km gefahren. Die Route ging von Merbein richtung Port Augusta, von dort nach Coober Pedy, dann zur Mitte Alice Springs und von dort wieder suedlich zum Ayers Rock.
Freitag 09.00 Uhr sind wir losgefahren und haben es bis kurz vor Coober Pedy geschafft. Am Samstag sind wir dann dort auch angekommen. Coober Pedy gilt als eine der sehenswuerdigsten Staedte South-Australia. Eine Stadt die sich nur auf das Suchen und Finden von Opalen konzentriert und deswegen groesstenteils untertage exisitert. Es gibt dort neben Fuehrungen unter der Erde auch Hotels unterirdisch. Allerdings war unser Eindruck der Stadt eher ernuechternd und wir sind nach guten zwei Stunden wieder gefahren.
Sonntag haben wir dann Alice Springs, das Zentrum Australiens, erreicht. Auch da war das Ergebnis eher unter unseren Erwartungen. Wenigstens war der Sprit dort guenstiger. In Alice Springs haben wir aber beschlossen, dass man im Urlaub auch was machen sollte. Also sind wir in das Reptile Centre, eine Einrichtung voll mit Reptilienterrarien. Von Echsen ueber Schlangen bis hin zum Krokodil. Letzteres hat sich allerdings so bloed hingelegt, dass man es nicht sehen, allenfalls erahnen konnte. Das wars dann aber auch fuer uns in Alice und wir haben uns nach zwei Stunden wieder auf den Weg gen Sueden gemacht. Bisschen weniger als 300 km vor Yulura, dem Resort in dem man leben kann, wenn man den Uluru besucht, haben wir dann die Nacht an einem Rastplatz verbracht. Generell haben wir vier Naechte auf Rastplaetzen im Outback und eine Nacht im Resort verbracht.
Montagmorgen ging es dann weiter zum Uluru den wir dann auch am Vormittag erreicht haben. Kurz ins Resort Yulura und dann ging es los zum grossen roten Stein. Hoch, runter, drumrum und dann zum Sunset-Viewing-Point (zu deutsch: Sonnenuntergangsaussichtspunkt). Am naechsten Morgen haben wir noch den Sonnenaufgang angeschaut und sind dann auch gleich wieder richtung Merbein gefahren.
Auf dem Rueckweg vom Uluru gab es dann die einzig wirklich brenzlige verkehrstechnische Situation. Da fahren wir gemuetlich richtung Resort und auf einmal haelt ein Bus 200 m vor uns an, der Fahrer steigt aus und faengt an wie wild zu winken. Natuerlich konzentriert man sich dann voll auf den winkenden Fahrer, der nur uns gemeint haben kann. Eventuell hat er ja ein Problem oder sonstwas, weswegen er unsere Hilfe brauchen koennte. Doch dann passierte es: Von rechts kamen recht schnell drei Kamele auf die Strasse, welche unsere Spur zum Glueck erst ganz knapp nach uns kreuzten. So ein Typ!!! Haette der doch einfach mal in die Richtung der Kamele gezeigt oder gar nichts gemacht, dann haetten wir die Kamele gesehen und uns vorbereiten koennen... man man man; da hatten wir echt Schwein gehabt. Unsere Fahrt ging dann weiter und wir haben es am Dienstag noch bis nach Cooer Pedy geschafft, sodass wir den Rest der Route bis Mittwoch 20.30 Uhr absolviert haben.
Die ganze Tour ueber hat unser Auto geschnurrt wie ein Kaetzchen und keinerlei Probleme gehabt. Tolles Auto.
In Merbein wieder angekommen, gab es die naechste gute Nachricht: ein Job. Und nicht nur irgendein Job, nein, der Traktorjob. Ja, wir arbeiten dort jetzt wieder und werden ab Montag, laut Aussagen unseres Supervisors, die kommende Woche durcharbeiten koennen. So soll es sein und so ist es :-)
Neben den Videos haben wir auch Fotos gemacht, welche wir euch auch nicht vorenthalten wollen. Also, bitte schoen: Klick.
Das war es erstmal von uns. Viele Gruesse aus dem guten, alten Merbein.
Mirko und Toni.
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