Freitag, 31. Oktober 2008

Lang Lang ists her....

...das ich das letzte mal etwas im Blog geschrieben habe. Man koennte ja jetzt meinen der Mirko ist die ganze Zeit ueber faul gewesen, aber das trifft nur teilweise zu. Seit meinem letzten Post habe ich nicht nur eine weitere Woche Urlaub hinter mir, sondern mitlerweile auch ein sehr abwechslungsreiches, frustrierendes und dennoch aufregendes Arbeitsleben.

Am besten fange ich mal mit Cairns an. Nachdem ich Innisfail verlassen hatte war das mein erster Stop. Dort habe ich meine wohl bis jetzt aufregendste Woche in Australien erlebt, denn es war nicht nur eine Woche Entspannen, nein, es war eine Woche voll von verschiedenen Touren.

Insgesamt habe ich 3 Tagesausfluege gemacht, wobei alle sehr schoen waren.

Der erste war ein Packet aus 2 Stunden Quat fahren und....jaa man glaubt es kaum....2 Stunden durch die Landschaft reiten. Ich konnte es selber kaum fassen, aber ich bin wirklich auf einem Pferd geritten, wobei das nicht nur langsamer Trab war, sondern auch einmal richtiger Galopp. Der Galopp ging zwar nur ca 20 Sekunden, da das Pferd meiner Begleiterin durchgedreht ist und an allen anderen vorbeigezogen ist (im nachhinein war das eigentlich amuesant anzuschauen, aber in dem Moment war das wohl eher sehr gefaehrlich), aber naja.
Ich persoehnlich musste natuerlich feststellen, dass Quat fahren natuerlich um einiges mehr Spass macht als reiten, denn mit Vollgas ueber solche huckeligen Pisten rauschen macht schon extrem Spass.

Soviel zum ersten Ausflug. Der 2. war einen Tag Wildwasser-Rafting-Ausflug und beinhaltete einen 45 minuetigen Marsch durch den Regenwald und eine 3 stuendige Raftingtour.
Wir wurden also wie bei jedem Ausflug frueh am Morgen vor unserem Hostel in Cairns abgeholt und sind nach ca 45 Minuten fahrt an einem Fluss angekommen. Die Tourguids waren ziehmlich lustig und nett und packten halt dann auch auf einmal einen Haufen Rucksaecke aus dem Anhaenger aus und meinten nur so: "Die Kerle tragen die Rucksaecke, die Maedels nehmen eine Erstehilfekit oder irgendetwas anderes.". Der Mirko guten Mutes schnappt sich halt dann auch einen Rucksack hebt ihn hoch und denkt nur noch...oh mein Gott ist der schwer. Naja, im Endeffekt sah es halt so aus, dass wir 25 Kilogramm 45 Minuten durch den Regenwald, durch Fluesse, uber Stock und Stein und und und tragen durften. War nicht einfach, aber dafuer war der erfrischende Sprung in den Fluss am Ziel doppelt so schoen. Nunja, die Raftingtour ansich war auch eine sehr schoene Erfahrung, es waren halt nur teilweise so lange Pausen zwischen den Stromschnellen, was manchmal etwas genervt hat. Leider gibts von dem Rafting selbst keine Fotos, da unsere Kameras das wohl nicht ueberlebt haetten bzw. uns auch nahegelegt wurde jegliche Besitztuemer zurueckzulassen.
Nur um es hier mal zu erwaehnen...so schlau wie ich bin, habe ich das wortwoerlich genommen und habe meine Uhr in dem Bus nach Abschluss der Tour komplett und fuer immer zurueckgelassen. Nunja, zum Glueck hat ja das Handy auch eine Uhr, welches ich neulich versehentlich mit unter die Dusche genommen habe und es danach mit einem Foehn trocknen musste bis es letztendlich (mein Glueck, denn sonst haette ich keine Uhr/Wecker mehr) wieder funktionierte.

Ok, Nummer drei der Ausfluege war ein einstuendiger Flug mit einem Ultraleichtflieger, wobei nur der Pilot und man selbst Platz hatten. Fuer mich war dies, da ich fliegen ja extrem 'geil' finde, natuerlich sehr aufregend, vor allem da ich so frei war den Piloten etwas genauer ueber die Schwierigkeit der Handhabung des Fliegers auszufragen und dieser mich letztendlich selbst fliegen lies.....das hat den kleinen Mirko dann natuerlich extrem gefreut und er hat auch nicht nein gesagt ;)
Wie auch immer, bei diesem Flug sind eine sehr hohe Anzahl von Bildern der Landschaft entstanden, da man diese ja aus einer Hoehe von ich schaetze mal ein paar hunder Meter sehr gut sehen konnte. Der Tag war auch sehr schoen, somit lies das Wetter eine perfekte Sicht zu. Das einzige was ich leider nicht fotografiert habe, war eine dicker, fetter, grosser Hai den wir neben einer Insel schwimmen sahen. Der muss echt gross gewesen sein, denn ich schaetze mal wir waren immernoch ueber 150 Meter hoch als wir ihn entdeckt haben. Nunja, leider war meine Baterie so niedrig, weshalb meine Fotoapparat nur alle 3 mal anmachen funktionierte (der hat so ein paar Macken) und ich den Hai somit nicht fotografieren konnte (ehrlich gesagt war ich glaube ich nur so fasziniert, dass ich das fotografieren in dem Fall vergessen habe ;)

Soweit zu den drei Tagesausfluegen, von denen jeder sehr aufregend war. Meine restliche Zeit in Cairns hab ich eigentlich nur mit rumlaufen, Kinobesuchen, Burger essen und anderen wichtigen Dingen verbracht.

Sooo...nun kommt der anstrengende Part der letzten Zeit, denn auch wenn ich nichts geschrieben habe war ich zumindestens hier alles andere als faul. Direkt am Tag nach meiner Ankunft hier in Port Douglas habe ich mich auf eine doch recht lange Jobsuche begeben. Ich hab mein Resume(englischer Lebenslauf) geschrieben (ein paar Luegen inklusive, denn ohne Erfahrung nehmen die hier einen nicht) und bin losgezogen. Als erstes habe ich so ziehmlich jedes Restaurant abgeklappert, welches im Umkreis von 2 Kilometern zu finden war (da ich eine Strasse neben der Haupttourismusstrasse lebe, sind die zum Glueck recht nahe). Nunja...zo ziehmlich jedes Restaurant hat auch mein Resume angenommen und gemeint: "Wir rufen dich an wenn wir jemanden brauchen.". Im Endeffekt ist das die nette australische Art nein zu sagen, aber was soll man machen. Ein Restaurant hat es aber dennoch gemacht und hat mich angerufen. Ich, so arbeitslos wie ich zud em Zeitpunkt ja noch war, bin sofort hingegangen und habe einen 5 stuendigen Probelauf als Kuechengehilfe gemacht. Nunja, mir wurde mitgeteilt, dass ich noch 3 Mitbewerber habe und das ich einen Anruf bekomme, wenn sie mich nehmen. Anscheinend war ich zu schlecht-der Anruf kam naemlich nie.

Wie auch immer, durch diesen Probeversuch brauchte ich nun nicht mehr in Bezug auf Kuechengehilfe-Erfahrung luegen. Somit habe ich kurzerhand meinen Lebenslauf erneut etwas auf Trapp gebracht und habe neben einem Monat Kuechengehilfe auch noch etwas Putzerfahrung in der Hotelbranche mit eingebaut, da meine naechsten Ziele alle Hotels und Ferienorte waren. Aber auch dort blieb jeglicher Erfolg vorerst aus, da ich immernoch viel zu ehrlich war.

Am 3. Tag habe ich dann gluecklicherweise in einem etwas abgelegeneren Restaurant nachgefragt und habe dort prompt einen Job als Kuechengehilfe bekommen, welchen ich auch heute noch Abends von 6 Uhr bis ca. 10.30 mache (manchmal kuerzer manchmal laenger, haengt vom Hunger der Touristen ab).

Im groben und ganzen muss ich hauptsaechlich den ganzen Abend Abwaschen. Nebenbei muss ich meistens noch Zwiebeln, Kartoffeln, Krabben, Haehnchenfleisch, Chilis, Bohnen und und und schaelen und/oder aufbereiten. Ansich alles nicht soooo kompliziert wenns einem mal gezeigt wurde.

Der Job hat jedoch ein paar Nebenwirkungen, denn meine Finger sind seit dem voll von kleinen Einschnitten, Brandwunden und naja...wie soll man sagen...da war halt mal so eine Schicke Waschbeckenkannte und eine nette sehr grosse Kiste...die zwei kamen sich mit hoher Geschwindigkeit nahe---> und da war dann noch ein Finger dazwischen. Im Endeffekt kein Weltuntergang, aber hat halt trotz Pflaster ca. 4 Tage lang extrem gebrannt bei jeder Bewegung und machte das Arbeiten etwas unangenehm. Der Job macht mir dennoch sehr viel Spass und ich bekomme meistens waehrend des Arbeitens kostenlosen Kaffee oder manchmal sogar ein Stueck Kuchen oder irgendetwas anders. Das beste ist, dass ich nach getaner Arbeit immer kostenlos eine Schachtel voll indischem, extrem scharfen Essen bekomme. Das bedeutet fuer mich jetzt zwar, dass es jeden Tag Reis gibt, aber immerhin viel besser als Instant Nudeln und Toast ;).

Soweit sogut zu meinem Abendjob. Ich war nach wie vor auf Jobsuche fuer meinen Tagjob und habe in der folgenden Woche sogar einen gefunden. Leider gottes war dies ein Putzjob in dem Hotel, welches am weitesten entfernt von meinem Hostel ist (30 Minuten mit dem Fahrrad entfernt, was mich doch sehr gestoert hat). Nunja...besser als nichts und somit habe ich diesen Job angenommen und ihn auch, um das schonmal vornweg zu nehmen, fuer genau eine Woche behalten. Der Job ansich war recht entspannt, da man ja als Haushaltskraft in einem Ferienort nur Apartments sauber macht und wir uns dabei recht viel Zeit lassen konnten. Dennoch bestand er meistens nur aus 3-5 Stunden Arbeit bei 4-5 Tagen die Woche und einer sehr schlechten Bezahlung. Dies gab mir die Motivation weiterzusuchen (ich konnte meinen Lebenslauf auch nun in diesen Bereich auf mehrere Monate Erfahrung faelschen :), bis ich nun vor ein paar Tagen nach einer weiteren Bewerbung in einem kleineren Hotel mit Apartments (ich habe bisher immer Ferienort geschrieben, weil das die eigentliche Uebersetzung ist, aber ich bin mir nicht sicher ob das stimmt, weil das alles Gebaeude wie Hotels sind, nur halt mit Apartments) als Haushaltskraft ploetzlich einen Job als Portier bekommen habe und diesen nun schon eine Woche ausfuehre. Da die Saison fast vorbei ist, ist der Job aber recht langweilig, da ich nicht wirklich den Pflichten eines Portiers nachgehe (Gepaeck tragen), sondern eher die ganze Zeit irgendwelche Bereiche kehre oder viele kleine andere Sachen mache (ansich sehr umfangreich die Anzahl meiner Taetigkeiten, aber sie fuellen bei weiten nicht meine 6,5 Stunden die ich dort tagtaeglich 4 Tage die Woche arbeite). Den 5. Tag arbeite ich kuenftig auch dort und zwar als Haushaelter (Zimmer reinigen und Betten neubeziehen...das was ich schon in dem anderen Hotel gemacht habe) oder wenn ich Glueck habe evtl. doch als Portier...oder gar nicht.

So...das war jetzt eine Masse an Informationen und dennoch bei weiten nicht alles. Denn wenn man das so liest, koennte man ja meinen: Der Mirko hat eigentlich genug Zeit gehabt oefter was in den Blog zu schreiben. Ja und Nein. Waehrend der Zeit meiner Jobsuche hatte ich die Zeit...aber aus Faulheit und Frusttration ist wohl nichts drausgeworden. Nachdem ich begonnen habe zu arbeiten blieb es nicht nur bei zwei Jobs. Wenn ich bei den Hauptberufen frei habe arbeite ich im Hostel fuer freie Unterkunft und einmal hat mein Hostelmanager mich zu einem Motel nebenan geschickt um dort 'zu graben'...so meinte er. Der Job bestand im Endeffekt daraus einen Bereich im Garten mit der Hacke aufzulockern und dann mit der Schaufel auszuheben. Das Problem an der Sache war, dass die Erde steinhart war und die Sonne bei 33 Grad im Schatten doch ein klein wenig warm war. Das ganze ging 9 Stunden lang und da der Eigentuemer eigentlich 2 Tage dafuer eingeplant hatte, aber ich das in einem geschafft habe, war er so begeistert davon, dass ich nicht nur einen dicken Sonnenbrand auf dem Ruecken mitnehmen durfte, sondern noch 5 Stunden recht sinnfreie arbeit fuer eine extrem gute Bezahlung machen durfte. Nunja...die arbeit war zwar extrem hart und ich habe geschwitzt wie ein Sch****, aber der Manager war halt sehr nett, hat mir immer Wasser gebracht und mich halt sehr gut bezahlt.

Alles in allem kann man sagen, ich habe hier sehr viele verschiedene neue Erfahrungen in allen moeglichen Arbeitsbereichen gemacht und werde das warscheinlich noch bis Mitte Dezember weiterhin machen.

Es tut mir Leid, dass ich soo lange fuer diesen Eintrag gebraucht habe, aber naja...ich habe halt meisten jegliche freie Zeit zur Erholung oder zum Schlafen benutzt.

Das wars ersteinmal von mir...ich bin mir sicher ich habe eine Menge Dinge vergessen, denn es war halt doch etwas viel auf einmal(jajaja, ich weis, ich bin selbst schuld ;D

Fotos gibts warscheinlich erst am Sonntag...habe heute den USB-Stick meiner Asiatischen Begleiterin bekommen und habe evtl. Sonntag frei(Morgen, Samstag, hab ich leider einen 14 Stunden Arbeitstag mit insgesamt 1,5h Pause...da wuerd ich lieber was essen statt hochzuladen ;)

Ich hoffe ihr habt viel Spass beim Lesen.

Schoene Gruesse aus den extrem warmen Port Douglas!!!

Liebe Gruesse vom noch lebendigen Mirko

Sonntag, 26. Oktober 2008

Feuer!

Liebe Lesergemeinde,
kaum zu glauben, aber ich habe schon wieder etwas erlebt! Diesmal allerdings nichts mit Wasser, sondern mit einer anderen Naturgewalt: dem Feuer. Leider kann ich mich nicht mehr erinnern, ob ich euch schon einmal wissen lassen habe, dass hier in Ayr ab und an dicke Rauchwolken den Himmel verdunkeln und dann Ruß regnen lassen. Dies kommt daher, da Sugar Cane (welches Mirko und ich schon einmal gepflanzt haben -> Video) zum Ernten verbrannt wird. Das Feld wird einfach in Flammen gesetzt und am Schluss bleibt nur noch das Zuckerrohr stehen. Ganz praktisch.

Gestern ergab sich die Möglichkeit mit dem fast kompletten Hostel zu so einer Verbrennung zu fahren und diese zu begutachten. 17.30 Uhr ging es dann los. Yannik, ein Deutscher, und ich kamen etwas verspätet aus dem Hostel und siehe da, alle drei Busse voll, nur die Fahrersitze frei. Clint meinte dann gleich, dass auf uns gewartet wurde und wir fahren sollen. Yannik ein Bus, ich ein Bus. Clint fuhr den Dritten.

Am Feld angekommen gab erst einmal eine Fotoorgie, da nahezu das ganze Hostel versammelt war. Gruppenfotooooo! Clint und Donna bekamen von allen Asiaten die Kameras in die Hände gedrückt und wir durften 10 Minuten stehen, bis von jeder Kamera ein Foto gemacht wurde.

Irgendwann später war es dann soweit: Das erste Feld wurde angezündet. Was soll ich groß dazu schreiben, ich habe versucht das Nötigste auf Foto und Video festzuhalten. Wie ihr sehen werdet, waren Yannik und ich die einzigen die beim Anstecken des zweiten Feldes auf das Feuer zugegangen sind, was zur Folge hatte, dass wir quasi als Feuerpioniere die ersten des Hostels waren, die das Feld mit anzünden durften. Vor allem mir als bekennenden Pyromanen hat es richtig Spaß gemacht. Genauso wie das gesamte Feuerschauspiel.

War also wirklich ein schönes Erlebnis, welches aber leider viel zu schnell wieder vorbei war.

Ich habe wie gesagt versucht alles so gut wie möglich mit Bildern und Videos zu dokumentieren. Ob mir das gelungen ist, könnt ihr jetzt selber entscheiden.
Videos:

Okay, zugegeben, fünf Videos sind vielleicht doch etwas zuviel des Guten, da ja im Prinzip immer das Gleiche dargestellt wird. Aber hey, mein Blog, meine Regeln. Damit müsst ihr klarkommen.

Beste Grüße!

Euer Toni

Sonntag, 19. Oktober 2008

Toni hat nun auch mal was erlebt!

Heute habe ich glaube erstmals etwas in Australien erlebt! Und zwar bin ich heute mit neun anderen Deutschen 40 km weg von Ayr gefahren; Ziel: natuerliche Wasserrutschen! 2,50 A$ Eintritt und nur 1h 15m Fussmarsch. Fussmarsch ueber steiniges Gelaende, durch Gebuesch und das auch noch bergauf, weil Wasserfaelle ja bekannterweise von oben nach unten fliessen... Nach besagten 75 Minuten erreichten wir die Wasserfaelle, die man wunderbar zu Rutschen umfunktionieren kann. Wie die aussehen koennt ihr auf den Bildern nachempfinden. Wie man hinunter rutscht seht ihr auf dem Video. Nachdem wir ein ums andere Mal die Natur zur unserer Belustigung missbraucht haben, sind wir weiter gezogen. Nach 20 Minuten erreichten wir eine Stelle zum reinspringen. Ich tippe auf 2,5 bis 3 Meter Hoehe. Erste Aktion meinerseits: ein etwas misslungener Vorwaertssalto. Auch der Kopfsprung bekommt bestenfalls nur Trostpunkte bei den Haltungsnoten. Egal, hat auf jeden Fall eine Menge Spass gemacht. Nachdem wir fast alle mindestens einmal gesprungen sind, ging es wieder Richtung Auto. 1h 30m spaeter waren wir unser mobiles Transportgeraet. Ich bin uebrigens groesstenteils barfuss unterwegs gewesen, weil ich mit meinen Schlappen unterwegs war und die gar keine Haftung mehr hatten... clever Toni, sehr clever... naja, ich bin jedenfalls heil angekommen und hatte einen richtig schoenen, erlebnisreichen Tag.
Morgen geht es dann wieder ans Arbeiten. Schoen gepflegt PickUp fahren.
Wenn es was neues gibt, dann lasse ich es euch wissen.
Beste Gruesse, euer Toni.

Bilder

Videos:

Der Vorwaertssalto!

Eine Rutschpartie!

Ein "Kopfsprung"!

Samstag, 11. Oktober 2008

Mal was zum Lesen fuer euch...

Nachdem auf unserem Blog nicht allzu viel los war, schreibe ich euch mal wieder... Ich bin immernoch in Ayr und habe weiterhin meinen tollen Rumfahrjob.

Im Prinzip kann ich euch auch nur zwei Sachen schildern.
Am vorletzten Freitag habe ich erstmals mit der australischen Polizei Bekanntschaft geschlossen. Als ich an der Post war und telefoniert habe ging irgendwo in der Naehe eine Alarmanlage an. Das hab ich zwar gehoert, mir aber nichts weiter bei gedacht. Nach dem Telefonat bin ich mit Musik im Ohr zurueck Richtung Hostel gegangen. Dabei habe ich gleich auf den ersten Metern was gehoert (konnte ich nicht so recht hoeren, da ich ja Musik hoerte), mich kurz umgeschaut und nichts gesehen, was wichtig waere... Dann kam mir die gloreiche Idee einfach mal zum Hostel zu joggen. Zum Glueck wollte ich das erst nachdem ich eine Strasse ueberquerte machen, denn auf einmal stand ein Polizist vor mir und fragte mich, warum ich nicht stehen geblieben bin, als er nach mir rief... also war das, was ich gehoert habe, aber nicht richtig zuordnen konnte, der Ruf des Polizisten. Die folgenden Minuten verbrachte ich damit zu schildern, wo ich war, wo ich herkomme, wo ich hingehe, wie meine Telefonnummer ist, wie gross ich bin, was ich fuer Kleidung trage und ob ich den Alarm ausgeloest habe. All das notierte der nette Herr und funkte es auch gleich weiter. Dann durfte ich gehen. Klingt vielleicht nicht so spannend, aber ich war schon etwas nervoes in dem Moment. Sowas habe ich ja auch noch nicht in Deutschland erlebt...

Soviel zu meiner kriminellen Ader. Nun zum zweiten nennenswerten Geschehniss.
Wie ihr wisst, darf ich zur Arbeit den Hostelbus fahren. Am dritten Tag war es ein roter Automatik-Bus. Das nennenswerte passierte auf der Rueckfahrt: Auf einmal fingen die Reifen an sich entweder nach links oder rechts zu neigen. Dadurch konnte ich nicht mehr geradeaus fahren. Das ist auf der Landstrasse noch ganz lustig, wird aber boeser Ernst wenn man die enge Burdekin Bridge passiert.



Vorallem dann, wenn einem auch noch diese typischen Trucks entgegen donnern und mit einem Reifen auf meiner Spur sind, weil sie einfach keinen Platz haben. Ich habe es trotzdem bis ins Hostel geschafft und es sind wirklich die Leute ausgestiegen und froh gewesen noch zu leben... ich uebrigens auch. Ich bin dann zu Clint (Hostelbesitzer) und habe das Problem geschildert. Er meinte darauf nur, dass der Bus die Macke schon immer innehat. Am naechsten Tag stand dann am Morgen der Bus wieder da. Ich fuhr los in der Hoffnung, dass Clint das repariert oder so hat. Um es kurz zu machen, er hat es nicht. Vor allem auf dem Rueckweg war es wieder einmal brenzlig die Bruecke zu passieren. Dennoch habe ich es geschafft das Ding in 46 Sekunden zu ueberqueren; ich habe wirklich die Sekunden gezaehlt... Doch danach waren Strassenbauarbeiten und die Spur mit Strassenkegeln gekennzeichnet. Ich bin da durch und habe einen Kegel nach dem anderen umgenietet, weil das Auto einfach nicht gerade aus fuhr. Zu einer Kontrolle wurde ich allerdings nicht gebeten, obwohl ich fuhr als haette ich 2 Promille und aufwaerts intus. Nunja, im Hostel habe ich dann gesagt, dass ich diesen Bus nicht mehr fahre, weil ich zu sehr an meinem Leben haenge. Am naechsten Morgen hatte ich dann meinen neuen Bus, der so faehrt wie ich es will.

Das war es auch schon.

Bis bald; ich melde mich wenn es was neues gibt oder ich einfach nur wieder was erzaehlen will.
Adieu.
Euer Toni

Mittwoch, 1. Oktober 2008

Australien...

...ist ANDERS!
Und da ich neue Fotos und ein paar News ueber meine(Mirko) vergangene Zeit in Cairns erst in ein paar Tage uploade, werde ich euch heute eine kurze Stunde ueber ein paar Unterschiede zwischen 2 Welten berichten - Deutschland und Australien.

In Australien...

...faehrt man Links!
...sind die Parkplaetze fuer Autos sehr oft in der Strassenmitte.
...steht ein paar hundert Meter vor jedem Blitzer ein Hinweisschild
"Speedcameras are used in this area" (Blitzer werden in dieser Gegend
verwendet) - Ausgenommen davon sind natuerlich die mobilen Blitzer.
...gibt es in fast jeder Stadt pro Woche einmal eine Art Essen fuer beduerftige;
gibt es ja in Deutschland auch, nur gehen hier kaum Beduerftige hin, sondern
nahezu jeder...vor allem Backpacker->kostenloses Essen :D .
...wird man beim Einkaufen an der Kasse nicht nur gefragt wies einem geht, man
bekommt auch alles in Tueten gepackt.
...gibt es kaum Buslinien wie in Deutschland. Man bucht seine Busse immer vorher
und wird ausgenommen von den Langstreckenbussen direkt vor der Haustuer
abgeholt. Die Busse sind dann aber auch nur Kleintransporter, aber das reicht immer aus(max. 25 Leute).
...gibt es keine Flatrate fuer das Internet, sondern nur Limit-Tarife.


So gibt sicher noch tausende solcher Beispiele, aber mir faellt gerade keines mehr ein.
Also dann, lasst es euch gutgehen und vergesst nicht die News unter dieser hier zu lesen, denn die wurde auch erst Heute gepostet.