Samstag, 21. März 2009
Achtung, hingeschaut!
Um es offiziell zu machen: Wir haben uns am Donnerstag, 12. März 2009 ein Auto gekauft. Dieses habt ihr eben im Video gesehen. Nach langem hin und her haben wir in Melbourne von einem Deutschen ein Auto abgekauft und sind damit nach Mildura (550 km nördlich von Melbourne) gefahren. Mildura ist für Farmarbeit bekannt und wir haben unsere Reisezeit damit auch erstmal wieder beendet und widmen uns nun wieder der Arbeit.
Für alle die es im Video noch nicht erkannt haben, unser Auto ist ein burgundfarbener (einfach Leute würden wohl "rot" sagen") Ford Fairmont. Auf der Fahrt nach Mildura haben ab und an ein paar Warnleuchten geblinkt, aber dennoch hat unser Auto die erste große Fahrt problemlos überstanden.
In Mildura angekommen haben wir uns ein Workinghostel genommen (die hartgesottenen unter unseren Lesern werden sich erinnern: Workinghostel = Hostel, welches einen mit Arbeit versorgt). Uns wurde auch gleich Arbeit für die zwei Folgetage angeboten, welche aber nur einer von uns machen konnte. Mirko ging hin und kam mit Muskelkater im Bein zurück. Allerings waren das die einzigen Arbeitstage die uns dieses Hostel vermitteln konnte. Deswegen entschlossen wir uns, dass Hostel zu verlassen. Drei Tage (Dienstag, 17. März) bevor wir das Hostel verlassen konnten (wir hatten ja schon für eine Woche bezahlt), haben wir uns schon mal eine Alternative angeschaut. Das Merbein Hotel. Richtig, ein Hotel. Zumindest vom Namen her, denn eigentlich fungiert es als Workinghostel und es sind auch nur Backpacker da. Wir sind jedenfalls dahin und haben gefragt ob es Platz im Hotel gibt und wie es mit Arbeit aussieht. Und jetzt das Tolle: wir konnten uns nicht nur in das Hotel einbuchen, nein, wir haben sogar Arbeit bekommen, obwohl wir noch gar nicht im Hotel wohnten! Das mag jetzt nicht so außergewöhnlich klingen, ist es aber! Wir also am nächsten Morgen (Mittwoch) zur einem Typen (Ross) gefahren der uns mit Arbeit versorgt hat. Zwei halbe Tage lang haben wir zumeist lose Stöcke von einem Acker aufgehoben. Nach den zwei Tagen (Freitag) konnten wir dann in unser neues Heim einchecken. Das Merbein Hotel. Dort haben wir für 90 A$ die Woche (Vergleich: vorheriges Hostel in Mildura 140 A$) ein Zwei-Bett-Zimmer, kostenloses W-Lan Internet (welches sich nur beschränkt nutzen lässt, da wir kein Notebook haben), kostenloses Frühstück und kostenlose Parkmöglichkeit fürs Auto.
Schauts euch einfach mal an:
Zurück zur Arbeit: Nachdem wir zwei Tage lang Stöcke vom Boden aufgehoben haben, sollten wir am Sonntag wieder für Ross arbeiten. Er meinte, wir sollten so gegen 9.00 Uhr da sein, sollte es nach Regen aussehen, dann schon eher. 0.15 Uhr lag Toni im Bett und es klingelte Mirko's Handy. "Hallo, Ross hier. Es sieht nach Regen aus. Könnt ihr jetzt kommen und arbeiten?". Warum auch nicht?! Also hat uns Ross eine Viertelstunde später vorm Hotel abgeholt und wir haben von 0.30 Uhr bis kurz 3.30 Uhr Heuballen vom Boden auf einen Anhänger gestapelt. Die Traktoren hatten genügend Licht um das Nötigste zu erhellen und alles in allem hat das sogar mehr Spaß gemacht als das Stöcke auflesen, wobei selbst das schon leichte Arbeit war. Übrigens: es hat bis heute nicht geregnet...
Heute, Montag, haben wir wieder gearbeitet. Kohl pflanzen. Hätte schwer werden können, wurde es aber nicht. Im Gegenteil, es ist die einfachste Arbeit die wir bislang auf einem Feld machen mussten. Zu Beginn lief es wie folgt ab: Mirko und ein anderer saßen auf richtigen Sitzen, befäßtigt am Traktor und steckten abwechselnd je eine Jungpflanze in eine Maschine, die die Kohlbabys gleich einbuddelt. Toni lief einfach hinterher und richtete die eine oder andere Pflanze und schaute, dass alles lief. Nach einiger Zeit saßen dann wir beide auf dem Traktor, da Ross meinte, wir seien zu groß um uns immer zu bücken und die Pflanzen zu richten. Also saßen wir beide dann nur noch da und haben die Maschine mit Pflanzen "gefüttert". Den Job haben wir nun noch für morgen und evtl. übermorgen. Was danach kommt wissen wir noch nicht, halten euch aber auf dem Laufenden.
Wir hoffen, dass euch die Videos gefallen haben und euch evtl. anregen ein paar Kommentare zu schreiben.
Bis bald und lieben Gruß an alle die das hier eben lesen.
Eure fleißigen Arbeiter.
Mittwoch, 11. März 2009
Tja, Melbourne halt (mit Bildern)
Eine kurze Zwischennotiz.
Wir sind nun schon ein gefuehltes Jahr in Melbourne ohne Auto, ohne Arbeit. Macht so aber keinen Spass. Das Geld wird knapp und knapper und wir haben uns entschloss nach Mildura zu reisen. Dort stellen wir uns wie in guten alten Ayr-Tagen aufs Feld und verdienen wieder fleissig Geld. Um nach Mildura zu kommen kaufen wir uns ein Auto. Das soll uns dann bis zum Ende unserer Australienzeit begleiten. Wir stehen kurz vor einem Kauf, aber seit einer Woche kommt immer wieder irgendwas dazwischen. In den letzten Tagen leben wir foermlich nach Murphys Gesetz: "Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen. (Whatever can go wrong, will go wrong.)". Aber wir sind einfach zu cool um so was wirklich ernst zu nehmen. Jeder Versuch des Lebens uns in schlechte Laune zu versetzen, wird gekonnt verspottet und weg gewitzelt. Anders haelt man das aber auch nicht aus. Wenn wir Zeit und Moeglichkeiten haben, werden wir mal all unsere misslungen Aktionen auflisten und ihr koennt mit uns lachen. Allerdings wollen wir uns zuvor einen Standpunkt schaffen, von dem aus wir auf diese Zeit herabschauen koennen, damit das Lachen uns umso leichter faellt. Waere doch bloed sich selber auszulachen und danach feststellen zumuessen, dass man immernoch in dieser Situation steckt, nicht wahr?
So, was noch? Bilder! Bilder vom Tauchen, dem Kanutrip, dem Segeltrip und noch mehr! Einfach hier klicken. Geniesst die Eindruecke, wer weiss, wann wir wieder wo sind, wo es sich lohnt Bilder zu machen. ABER, ich kunedige jetzt einfach mal grosszuegig Videos an, die teilweise nur noch hochgeladen werden, teilweise noch gedreht werden muessen.
Allerdings gibts jetzt schon mal ein Video von unserer Haibegegnung.
Also, drueckt uns die Daumen (von mir aus schreibt es als Kommentar), auf dass wir das Auto bekommen, nie Probleme damit haben, heil nach Mildura kommen, dort sofort Arbeit finden und dann in Saus und Braus leben koennen.
Mit diesen Worten schliessen wir.
Beste und vielleicht letzte Gruesse von uns aus Melbourne an euch.
Wir sind nun schon ein gefuehltes Jahr in Melbourne ohne Auto, ohne Arbeit. Macht so aber keinen Spass. Das Geld wird knapp und knapper und wir haben uns entschloss nach Mildura zu reisen. Dort stellen wir uns wie in guten alten Ayr-Tagen aufs Feld und verdienen wieder fleissig Geld. Um nach Mildura zu kommen kaufen wir uns ein Auto. Das soll uns dann bis zum Ende unserer Australienzeit begleiten. Wir stehen kurz vor einem Kauf, aber seit einer Woche kommt immer wieder irgendwas dazwischen. In den letzten Tagen leben wir foermlich nach Murphys Gesetz: "Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen. (Whatever can go wrong, will go wrong.)". Aber wir sind einfach zu cool um so was wirklich ernst zu nehmen. Jeder Versuch des Lebens uns in schlechte Laune zu versetzen, wird gekonnt verspottet und weg gewitzelt. Anders haelt man das aber auch nicht aus. Wenn wir Zeit und Moeglichkeiten haben, werden wir mal all unsere misslungen Aktionen auflisten und ihr koennt mit uns lachen. Allerdings wollen wir uns zuvor einen Standpunkt schaffen, von dem aus wir auf diese Zeit herabschauen koennen, damit das Lachen uns umso leichter faellt. Waere doch bloed sich selber auszulachen und danach feststellen zumuessen, dass man immernoch in dieser Situation steckt, nicht wahr?
So, was noch? Bilder! Bilder vom Tauchen, dem Kanutrip, dem Segeltrip und noch mehr! Einfach hier klicken. Geniesst die Eindruecke, wer weiss, wann wir wieder wo sind, wo es sich lohnt Bilder zu machen. ABER, ich kunedige jetzt einfach mal grosszuegig Videos an, die teilweise nur noch hochgeladen werden, teilweise noch gedreht werden muessen.
Allerdings gibts jetzt schon mal ein Video von unserer Haibegegnung.
Also, drueckt uns die Daumen (von mir aus schreibt es als Kommentar), auf dass wir das Auto bekommen, nie Probleme damit haben, heil nach Mildura kommen, dort sofort Arbeit finden und dann in Saus und Braus leben koennen.
Mit diesen Worten schliessen wir.
Beste und vielleicht letzte Gruesse von uns aus Melbourne an euch.
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