Samstag, 23. Mai 2009

Einmal Outback und zurueck...

Wir sind wieder da.
Letzten Freitag haben wir uns auf den Weg zum Ayers Rock (Uluru) gemacht und sind Mittwochabend wieder in Merbein angekommen.
Dabei haben wir allerhand Dollar an Spritkosten gelassen und sind insgesamt knapp 4300 km gefahren. Die Route ging von Merbein richtung Port Augusta, von dort nach Coober Pedy, dann zur Mitte Alice Springs und von dort wieder suedlich zum Ayers Rock.
Freitag 09.00 Uhr sind wir losgefahren und haben es bis kurz vor Coober Pedy geschafft. Am Samstag sind wir dann dort auch angekommen. Coober Pedy gilt als eine der sehenswuerdigsten Staedte South-Australia. Eine Stadt die sich nur auf das Suchen und Finden von Opalen konzentriert und deswegen groesstenteils untertage exisitert. Es gibt dort neben Fuehrungen unter der Erde auch Hotels unterirdisch. Allerdings war unser Eindruck der Stadt eher ernuechternd und wir sind nach guten zwei Stunden wieder gefahren.



Sonntag haben wir dann Alice Springs, das Zentrum Australiens, erreicht. Auch da war das Ergebnis eher unter unseren Erwartungen. Wenigstens war der Sprit dort guenstiger. In Alice Springs haben wir aber beschlossen, dass man im Urlaub auch was machen sollte. Also sind wir in das Reptile Centre, eine Einrichtung voll mit Reptilienterrarien. Von Echsen ueber Schlangen bis hin zum Krokodil. Letzteres hat sich allerdings so bloed hingelegt, dass man es nicht sehen, allenfalls erahnen konnte. Das wars dann aber auch fuer uns in Alice und wir haben uns nach zwei Stunden wieder auf den Weg gen Sueden gemacht. Bisschen weniger als 300 km vor Yulura, dem Resort in dem man leben kann, wenn man den Uluru besucht, haben wir dann die Nacht an einem Rastplatz verbracht. Generell haben wir vier Naechte auf Rastplaetzen im Outback und eine Nacht im Resort verbracht.

Montagmorgen ging es dann weiter zum Uluru den wir dann auch am Vormittag erreicht haben. Kurz ins Resort Yulura und dann ging es los zum grossen roten Stein. Hoch, runter, drumrum und dann zum Sunset-Viewing-Point (zu deutsch: Sonnenuntergangsaussichtspunkt). Am naechsten Morgen haben wir noch den Sonnenaufgang angeschaut und sind dann auch gleich wieder richtung Merbein gefahren.



Auf dem Rueckweg vom Uluru gab es dann die einzig wirklich brenzlige verkehrstechnische Situation. Da fahren wir gemuetlich richtung Resort und auf einmal haelt ein Bus 200 m vor uns an, der Fahrer steigt aus und faengt an wie wild zu winken. Natuerlich konzentriert man sich dann voll auf den winkenden Fahrer, der nur uns gemeint haben kann. Eventuell hat er ja ein Problem oder sonstwas, weswegen er unsere Hilfe brauchen koennte. Doch dann passierte es: Von rechts kamen recht schnell drei Kamele auf die Strasse, welche unsere Spur zum Glueck erst ganz knapp nach uns kreuzten. So ein Typ!!! Haette der doch einfach mal in die Richtung der Kamele gezeigt oder gar nichts gemacht, dann haetten wir die Kamele gesehen und uns vorbereiten koennen... man man man; da hatten wir echt Schwein gehabt. Unsere Fahrt ging dann weiter und wir haben es am Dienstag noch bis nach Cooer Pedy geschafft, sodass wir den Rest der Route bis Mittwoch 20.30 Uhr absolviert haben.

Die ganze Tour ueber hat unser Auto geschnurrt wie ein Kaetzchen und keinerlei Probleme gehabt. Tolles Auto.

In Merbein wieder angekommen, gab es die naechste gute Nachricht: ein Job. Und nicht nur irgendein Job, nein, der Traktorjob. Ja, wir arbeiten dort jetzt wieder und werden ab Montag, laut Aussagen unseres Supervisors, die kommende Woche durcharbeiten koennen. So soll es sein und so ist es :-)

Neben den Videos haben wir auch Fotos gemacht, welche wir euch auch nicht vorenthalten wollen. Also, bitte schoen: Klick.

Das war es erstmal von uns. Viele Gruesse aus dem guten, alten Merbein.
Mirko und Toni.

Donnerstag, 14. Mai 2009

Auf gehts! Ab gehts!

Unsere Plaene sind perfekt: Erst zwei Monate arbeiten, genug Geld scheffeln und dann eine vier- bis fuenf-woechige Westkuestentour in Saus und Braus geniessen. Auto haben wir, nach Mildura/Merbein sind wir gekommen, Arbeit haben wir gesucht. Und dann? Pechstraehne. Keine Arbeit, kein Geld. Unsere perfekten Plaene sind aus genau diesem Grund letztenendes leider den Bach runtergegangen. Aber da wir uns davon ja nicht unterkriegen lassen, haben wir uns kurzerhand spontan fuer  einen Trip zum Zentrum Australiens, zum grossen roten 'Stein', zum Ziel aller Australientouristen, zum Ayrs Rock entschieden. Da jegliche, aber auch wirklich jegliche Planung und Kalkulation, welche wir bisher mit riessigen Toleranzbereichen zu erstellen pflegten, schief lief, werden wir diesen Part fuer die kommenden ein bis zwei Wochen ueberspringen und werden Morgen frueh einfach losfahren.
Da wir ja durch die Zeit des nicht arbeitens nicht gerade reich geworden sind, bleibt uns natuerlich nichts anderes uebrig als im Anschluss wieder auf Jobsuche zu gehen. Da bis dahin hoechstwarscheinlich die Orangensaison endlich in die Gaenge gekommen ist, wird unser anschliessender Arbeitsstopp wieder genau dort sein, wo wir uns gerade in diesem Moment befinden, Merbein. 
Wer sich jetzt fragt: "Warum gehen die zwei nicht einfach wo anders hin wo es Arbei gibt?" hat im grossen und ganzen natuerlich recht, jedoch sieht es im suedlichen Australien momentan so aus, dass das Klima so ziemlich ueberall gleich ist und die Jobs nirgendwo von den Baeumen fallen. Hier in Merbein haben wir halt eine sehr guenstige Unterkunft mit recht viel Komfort, was uns zu dem Entschluss gebracht hat, es erneut hier zu versuchen.
Angeblich soll es bis zu unserer Rueckkehr ja viele neue Jobs geben, aber auf dieses "Angeblich" haben wir uns leider schon viel zu oft verlassen.

Nunja, Schwamm drueber, jetzt steht uns erst einmal eine schoene Outbacktour bevor, welche wir ja schon seit Anfang unserer Australienreise vor Augen hatten. Ich denke mal, dass es diesmal eventuell sogar ein paar Bilder und Videos fuer euch zu sehen gibt, aber damit ihr nicht zuuuu lange warten muesst, gibt es hier schonmal ein paar Bilder von unserem letzten und einem der wohl besten Jobs (abgesehen von der Bezahlung), die wir je hatten:
Unsere Aufgabe in diesem leider nur 3 Tage langen Job war es mit einem Traktor+Anhaenger von Feld zu Feld zu fahren und grosse Plastikrollen mithilfe von Muskelkraft und Kran auf den Haenger zu befoerdern. Anschliessend brachten wir diese in eine Lagerhalle wo wir sie wieder mit Hilfe von Muskelkraft oder Kran abgeladen haben (je nach Lagerhalle).
Da bis zu diesem Zeitpunkt noch keiner von uns Traktor gefahren ist, war es eine sehr amuesante und interessante Erfahrung (Rueckwaerts fahren mit Anhaenger ist echt eine Kunst fuer sich). Leider koennen wir euch nicht soo viel zeigen, da mein (Mirko) Photoapparat mal wieder kaputt ist und Tonis Akku leider fast leer war. Hier die vier Bilder fuer die der Akku noch gereicht hat!

Wuenscht uns Glueck, dass wir unfallfrei und generell problemlos zum Uluru und wieder zurueck kommen.
In diesem Sinne viele liebe Gruesse von euren zwei Weltenwanderern.