Freitag, 15. August 2008

Feldarbeit ist echt hart!!!

Hallihallo liebe Blogleser und Kommentarschreiber.
Wir melden uns nach nun drei Arbeitstagen mal wieder zur Stelle. Nachdem wir in unserem neuen Hostel hier in Ayr angekommen sind, haben wir uns bisher eigentlich sehr gut eingelebt. Die Hostelbesitzerin ist ech nett und hilft einem bei so ziemlich jeder Angelegenheit: z.B. wenn man keinen Schlafsack mehr bekommt, da alle Laeden schon am fruehen Nachmittag schliessen, hilft sie einem halt mit ein paar dicken Decken aus. Unsere Mitbewohner sind (leider) hauptsaechlich Deutsche und alle sehr sehr nett.
Die Stadt Ayr ansich ist leider alles andere als spektakulaer. Hier gibt es im Endeffekt nichts! (abgesehen von Coles) Wir mussten direkt am 2. Tag schon feststellen, dass die Laeden hier nicht wie in Sydney bis mindestens 20 Uhr aufhaben, sondern meistens schon ca. 17.30 oder teilweise sogar eher schliessen. Auch das Meer ist weiter entfernt als gedacht und fuer uns kaum zu erreichen, da man mit dem Auto ca. 15 Minuten braucht und wir keines haben.

Gluecklicherweise haben wir hier direkt nach unserer Ankunft eine Arbeit auf einer Zucchini-Squash-Farm bekommen und haben mitlerweile 3 Arbeitstage hinter uns.
Wir mussten feststellen, dass unsere Vorstellungen von der 'Fruitpicking'-Arbeit nicht ganz korrekt waren, denn die Arbeit ist alles in allem doch haerter als wir dachten. Am ersten Tag waren es direkt mal ueberdurchschnittlich viele Stunden (8,5 h) die wir gearbeitet haben. Unsere Aufgabe ist es die Zucchinis und Sqash-Fruechte zu pfluecken, wobei jeder Backpacker eine Reihe zugeteilt bekommt. Klingt an sich ganz leicht, aber ist es eben doch nicht. Man muss den ganzen Tag krumm laufen und spaetestens nach dem Mittag wird einem die heisse Sonne zum Verhaengnis. Dennoch haben wir uns in den drei Tagen recht gut eingewoehnt und muessen uns gluecklicherweise nicht ueber grosse Rueckenschmerzen beklagen, welche die meisten hier schon nach kurzer Zeit ereilen. Nach jedem Arbeitstag hat man neben dem ca. 30 minuetigen Heimweg noch das Vergnuegen sich mit allen anderen um die zwei Duschen zu 'schlagen', was aber im Endeffekt nicht so tragisch ist wie es klingt.
Also als Fazit muessen wir nun feststellen, dass die Arbeit zumindest mit der Zeit vertraeglicher wird, aber das fruehe Aufstehen (5.20 Uhr) wohl auf Dauer das groesste Problem darstellen wird.
Aber gut, wir wollen uns nicht weiter beklagen, denn schliesslich bekommt man dennoch gutes Geld dafuer. Das einzige Problem ist, dass es bei der momentanen Jahreszeit meistens nur ein 6 Stunden-Tag ist und wir somit nicht ganz soviel ansparen koennen wie wir uns erhofft hatten. Aber immerhin besser als keine Arbeit zu haben. Nun, um euch das etwas anschaulicher zu gestalten, haben wir wieder vier Videos hochgeladen, welche sowohl unser Hostel, als auch unsere Arbeitsumgebung darstellen; aber seht selbst!
Da unser Alltag ab jetzt etwas einseitig wird, werden wir uns warscheinlich nicht mehr so oft melden/melden koennen. Aber falls es etwas Interessantes gibt, werdet ihr es natuerlich hier finden.

So, wir bedanken uns fuer eure Aufmerksamkeit.
Bis bald.
Euer Toni und Mirko.


Heute keine Fotos, weil es irgendwie nichts zu fotografieren gab. Dafuer sensationelle vier Videos!


Unser Hostel


Coles rockt IMMERNOCH!



Arbeitstag vorueber... endlich!


Unser nun schon viertes Zimmer

5 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Hallo Ihr zwei Fleißigen,
wir hoffen ja, dass Ihr Euch inzwischen auch mal eine Scheibe Wurst können konntet. Mann kann ja nich nur von Zuccini leben;). Ist vielleicht gar nicht so schlecht, wenn Ihr erst mal nur 6h arbeiten müsst, da könnt Ihr Euch besser eingewöhnen. Auf jeden Fall wünschen wir Euch weiterhin recht ertragreiche Arbeit und viel Spaß!
K&K

Anonym hat gesagt…

Hey ihr Arbeitstiere

Na, da habter ja mal richtig was zu tun und der Entwicklung eures Gesichtsausdrucks vom 1. zum 4. Video nach, schafft euch die Arbeit auch "ein wenig". Aber ich habe gehört, dass muskulöse & braungebrannte Arbeiter bei den Mädels gut ankommen ;)
Eure "dezenten" Spendenaufrufe sind auch angekommen und die Buchhaltung wird mal die Finanzlage überprüfen.
Tzja...ansonsten bleibt mir nur zu sagen: ihr seid nicht allein. Ich habe jetzt auch eine 10 Stunden Kinoschicht vor mir. Das heißt 9 Stunden stehen (!!), freundlich lächeln und sich jedweden Sorgen der Kunden annehmen, klebrigen Kinoboden von Müll und Popcorn befreien usw.
Also, haltet durch. Ihr packt das! Und Ende des Monats lächelt euch dann der verdiente Lohn auf eurem Konto an. Und dann gibts Wuurst!!! ;)

Ganz liebe Grüße
Sandra (Mirkos Schwesterherz)

Anonym hat gesagt…

Hallo, Ihr zwei,es ist erfreulich zu sehen ,wie ihr euch langsam in das Arbeitsleben eingewöhnt und auch die Qualität der Nahrung zunimmt.Das erste sauer verdiente Geld ist immer das schönste.
Wir wünschen euch alles Gute für die nächste Zeit und verbleiben bis zum nächsten Mal OPA + OMA

Anonym hat gesagt…

Hi Ihr zwei Beiden,
Toni, ist dachte, Du isst gar nicht gern Zuccini, so ein Glück für die Farmbesitzer, sonst würdest Du die Hälfte ja schon verputzen. Wie groß sind die Zuccinis denn? Die werden doch sicher klein geerntet und sind nicht solche Kolosse, wie sie aus Omas Garten kommen, oder?
Wir hoffen, dass Euch die Arbeit von Tag zu Tag leichter fällt, man gewöhnt sich ja schließlich an alles. Also dann wünsch ich Euch vor allem Durchhaltevermögen und trotzdem noch viel Spaß.
Mutti und Vati

Anonym hat gesagt…

Na Hallo ihr beiden. Die kleine Nachbarin hat sich nun auch endlich mal euren Link geben lassen und bin echt begeistert von euren bisherigen Erlebnissen. Mensch Mirko, hätte gar ni gedacht, dass du so hart arbeiten kannst...aber wenns Geld dafür gibt, geht alles - ist bei mir genauso.
Bekomm richtig lust das eine Jahr hier gleich hinzuschmeissen und mich auch auf ins Land der Kängurus zu machen. Aber das muss noch warten. Euch weiterhin viel Glück und Durchhaltevermögen.
Jule, und S + J