Mittwoch, 31. Dezember 2008

Gesundes Neues!

Ich wuensche euch hiermit schonmal einen guten Rutsch ins neue Jahr und einen ausserst gelungen Start in das Jaehrchen 2009. Keine Angst, es wird sicher genauso schnell vergehen wie 2008. Und das Tolle: Wir werden viel eher ins neue Jahr gelangen als ihr! Neun volle Stunden Vorsprung. Bei euch gerade mal 15.00 Uhr, ein paar Vorbereitungen werden getroffen, und hier wird schon Rambazamba gemacht.

Weihnachten wurde bis auf den 25. Dezember gearbeitet. Den heiligen Abend habe ich Anfangs noch mit den staerksten australischen Kopfschmerzen die ich bislang hatte im Bett verbracht. Ab 23.30 Uhr habe ich mich aber aufgerafft und mit allen Hostelleuten auf den Weg zum Strand gemacht. Dort wurde dann ein Lagerfeuer entzuendet und man sass in geselliger Runde. Eine Erwaehnung in diesem Blog hat sich an diesem Abend auch der Sternenhimmel verdient. Sah richtig bombastisch aus und laesst die Vorfreude auf einen Sternenhimmel im Outback noch mehr steigen.
Genauso beeindruckend war das Meer in dieser Nacht. Plaetscherte man im Wasser fing es an zu leuchten. Also das Wasser... Das liegt am Kryll. Wenn es in Bewegung kommt flurosziert es schwach, was man aber dank der stockdunkelnen Nacht richtig gut sehen konnte. Auf Frasierisland soll dieser Effekt noch deutlicher wirken.

Und wieder hat's mir das Feuer angetan. Deshalb hier ein paar Bilder vom Lagerfeuer.

Soviel von mir erstmal. Ich hoffe ihr geniesst die letzten Stunden von 2008 und feiert ordentlich ins neue Jahr!

Beste Gruesse und bis die Tage!
Euer Toni

Mittwoch, 24. Dezember 2008

Frohe Weihnachten!!!

Oder wie man es hier sagt: Merry Christmas!!
Ich wuensche hiermit allen daheimgebliebenen bzw. allen Bloglesern ein frohes Weihnachtsfest!
Im Gegensatz zu uns ist bei euch das Weihnachtsfest warscheinlich wirklich 'weihnachtlich'. Hier in Australien sieht das Weihnachten ungefaehr so aus: Weihnachtsdekorationen wie wir sie kennen (geschmueckte Weihnachtsbaeume, Schwippboegen und Lichterketten), gibt es hier so gut wie gar nicht. In Port Douglas, wo ich mich momentan noch befinde, gibt es nur im Supermarkt eine sehr spaerliche Weihnachtsdekoration, aber besser als gar nichts. Nunja, um dem ganzen etwas nachzuhelfen laufen ein paar Freunde und ich nun schon seit Gestern die ganze Zeit mit Wichtelmuetzen durch die Strassen.
Wie dem auch sei, da mein Fotoapparat ja nun schon laenger kaputt ist und ich gestern bei einer Poolparty mitsamt Handy versenkt wurde, war ich so frei und habe mir im Endeffekt ein paar Weihnachtsgeschenke gegoennt, wobei dies im Endeffekt auf einen neuen Fotoapparat, ein Handy und ein paar Sachen hinauslief. Nicht sehr sparsam, aber man goennt sich ja sonst nichts.

Ich war eigentlich nie ein wirklicher Fan von dieser ganzen Weihnachtsstimmung und speziell der Musik, aber wie sagt man doch so schoen: erst wenn einem etwas fehlt, faellt einem auf wieviel Bedeutung es fuer einen eigentlich hatte.
So, ich bin jetzt so frei und werde gleich mal mein Weihnachtsfest bei 30 Grad am Pool verbringen (diesmal ohne Handy) und wuensche euch natuerlich nochmal ein schoenes Fest!!!
Euer Mirko

PS: Ich hab vergessen zu erwaehnen, dass man hier eigentlich Weihnachten am 25. feiert und ich an diesem Tag zu einem Weihnachtsessen von den Eltern eines meiner Freunde eingeladen wurde....hui....teuer essen fuer lau (die Eltern sind etwas reich, also muss ich nicht mal soo ein schlechtes Gewissen haben).

Dienstag, 23. Dezember 2008

Noch einmal aufwachen, dann ist Weihnachten

Ich weiss nicht, wann ich mich wieder mal ins Internet begeben kann, weil das hier im Hostel derzeit so eine Sache fuer sich ist. Mal geht's, mal geht's wieder nicht... und wenn es geht, dann will natuerlich jeder...
Aus diesem Grunde: Froehliche und besinnliche Weihnachten an alle die unseren Blog fleissig verfolgten, verfolgen und verfolgen werden!
Weihnachtsstimmung kommt bei mir so gut wie gar nicht auf. Ausser bei einer Sache: Wenn ich die Dose mit den von meiner Oma gebackenen Plaetzchen oeffne. Derzeit kann ich die sogar noch essen, weil ich noch gar nicht alle aufgegessen habe. Sparsam wie eh und je. Ich habe einfach nicht gemerkt wie die Zeit verflog und es schon Weihnachten war. Und nun habe ich Plaetzchen noch und noecher. Soll mir recht sein.
Meinen Haaren geht es uebrigens gut. Selten so was praktisches erlebt. Trocknet schnell, faellt nicht ins Gesicht... perfekt. Der Ausschlag ist uebrigens wieder weggegangen, nach dem ich meinen Mangoschubserjob aufgegeben und als "Stapler" gearbeitet habe. Quasi den ganzen Tag Kisten gestapelt. Jetzt ist der Ausschlag allerdings wieder da, da ich vor vier Tagen auch die Farm gewechselt habe und ich nun wieder den Job des Mangoschubsen innehabe. Allerdings ist der noch leichter als bei der vorherigen Farm. Alles automatisch. Richtig langweilig. Morgen zu Heilig Abend, werde ich trotzdem arbeiten. Nicht zuletzt aus dem Grund, dass es morgen nach der Arbeit ein grosses BBQ gibt, weil die Mangossaison zu Ende geht. Vielleicht wird nochmal am 27. Dezember was mit Mangos gemacht, aber das ist noch nicht sicher. Egal, den Ausschlag den ich jetzt habe beschraenkt sich bislang nur auf die Haende, juckt aber dennoch wie Hoelle. Dafuer weiss ich aber, dass er irgendwann wieder weggeht, wie er es schonmal tat.
So, genug erstmal von mir. Wenn es was neues gibt und das Internet frei ist, dann melde ich mich.
Bis die Tage und eine erholsame Weihnachtszeit wuenscht euch euer Toni.

Dienstag, 2. Dezember 2008

Ich will Kommentare sehen!


Nun melde ich mich mal wieder zu Wort. Und zwar jetzt. Die Mangos sind bei Weitem nicht so toll wie erwartet. Die ersten zwei Wochen wenig Tage mit wenig Stunden. Aber jetzt haben wir schon fuenf Tage am Stueck gearbeitet und es soll noch besser werden. Wiederrum bloed ist die Tatsache, dass ich einen fuerchterlichen Ausschlag von den Mangos, dem Waschmittel wo die Mangos drin gewaschen werden, oder irgendwas ganz anderen bekommen habe. Mein beiden Unterarme sind betroffen und es juckt permanent. Die optischen Reize des Ausschlags habe ich auf Bildern festgehalten. Jetzt muss ich kurz etwas weit ausholen um euch was zu erklaeren... meine langen Haare. Die fallen mir ja immer ins Gesicht. Und daraus muss ich die mit meinen Haenden rausholen. Da meine Haende von dem Ausschlag betroffen sind, habe ich mir das durch die Haare auch ins Gesicht gebracht. Nicht schlimm, nur unterhalb des rechten Auges. Allerdigns hat mich das genervt und ich habe mich gestern entschlossen, die Haare zu kuerzen. Und was soll ich sagen?! Sie stoerten mich heute nicht mehr, da sie mir nicht mehr ins Gesicht gefallen sind. Toll, wa? Achja, falls jemand sich denkt, warum ich denn kein Haarband oder so benutze: ich habe es versucht. Aber es wollte nicht so recht.
Wie dem auch sei, zum Friseur bin ich nicht gegangen sondern habe da mal meine deutschen Landsleute Stefan und Laura rangelassen. Es wurde gekuerzt, experimentiert und nochmal gekuerzt, als mir das Experiment nicht gefallen hat. Aber was soll ich hier ewig reden, guckt euch einfach die fuer sich sprechende Bildergalarie an, die ihr mit einem Klick hier sehen koennt.


Viel Spass und nicht vergessen: Ich will Kommentare sehen!

Euer Toni ;-)

Mirkos Berufe

Hallo liebe Lesergemeinde. Um euch diesmal nicht wieder ganz so lange warten zu lassen, bis eventuell etwas aufregendes passiert, habe ich vor kurzem ein paar Videos von meinen 2 Hauptberufen gemacht: der Job als Kuechenhilfe und der Job als Portier.
Im folgenden werde ich euch noch einmal kurz meine jeweiligen Aufgaben erlaeutern und ansonsten...viel Spass beim Video anschauen!!

Kuchenhilfe im Restaurant "Port of Inida':
Der Job einer Kuechenhilfe ist sehr einfach zu beschreiben->man hilft in der Kueche :)
Nunja, das beinhaltet im grossen und ganzen vor allem das Abwaschen, Zwiebeln/Kartoffeln/etc. schaelen und aehnliche kleine Aufgaben wie zum Beispiel bestimmte Sachen im Mixer mixen.
Die Arbeitsatmosphere dortist sehr entspannend und die Leute sind echt nett...leider wurde ich seit mitlerweile mehr als einer Woche nicht mehr in dem Restaurant gebraucht, was sehr schade ist.

Der Portierjob:
Nun die typische Aufgabe eines Portiers ist es Gepaeck in die Zimmer der Gaeste zu tragen. Da dies in dem Hotel aber nicht sooo oft (vor allem momentan nicht, da es sehr ruhig ist) vorkommt, bin ich mehr oder weniger ein Maedchen fuer alles. Ich bringe z.B. Gestraenke zu den Gaesten (wenn sie welche bestellen), putze die Wege, die Garage, die Pooltoiletten/duschen und und und. Im grossen und ganzen habe ich sehr sehr viele kleine, verschiedene Jobs zu machen und bin halt fuer die Allgemeine Sauberkeit des oeffentlichen Bereiches des Hotels und meiner 2 Raeume verantwortlich. Aber sehr selbst.
.
*nicht wundern, dass ich etwas wirsch aussehe, aber ich hab zu dem Zeitpunkt schon einen halben Tag schwitzen hinter mir*
So, das wars erst einmal von meinem Arbeitsleben. Ich hoffe ihr koennt euch nun ein klein wenig vorstellen, was ich hier so mache.

Liebe Gruesse aus dem immer waermer werdenen Port Douglas.

Donnerstag, 27. November 2008

Nach 3,5 Wochen ohne freien Tag...

...hatte der Mirko schliesslich am 07.11.2008 einen faulen Tag. Da dies aber der Geburtstag meiner Asiatischen Begleiterin (welche uebrigens am 08.11. weitergereist ist) war, ist aus dem faulen Tag nichts geworden...wie schade.

Naja, wir haben jedenfalls nach einer naechtlichen Cairnsfahrt, 3 stuendigem Aufenthalt dort und einer morgentlichen Rueckfahrt, ohne Schlaf an einer Tour in Cape Tribulation teilgenommen. Diese nannte sich "Jungle Surfing"...was man darunter wohl versteht!?
Voll uebermuedet sind wir jedenfalls in Cape Tribulation angekommen und haben ersteinmal ca. eine Stunde lang eine Moeglichkeit zu Fruehstuecken gesucht, was uns zum Glueck dann auch gelungen ist. Die Tour, welche um 9.30 losging, hat uns gluecklicherweise aufgrund ihrer ein wenig aufregenden Vollfuehrung komplet aufgeweckt...und ich kann nur sagen...fuer 85$ war das schon eine echt geile Tour. Ich habe aufgrund einer fehlenden Fotokamera (hab noch keine neue bis jetzt) natuerlich einen Haufen Videos gemacht, wurde aber zum Glueck auch von meinen Begleitern Fotografiert. Somit gibt es diesmal Fotos und ein Video.
Jungle Surfing...wers noch nicht erraten hat was es ist, dem erklaer ichs einfach mal.
Ganz simpel dargestellt: Man rutscht an einem Seil von Baum zu Baum...und das manchmal sehr schnell. Sehr amuesant fuer alle waren vor allem die Namen auf unseren Helmen. Wie ihr auf den Bildern erkennen koennt hatte ich die Ehre Jane zu sein...leidergottes gab es an diesem Tag keinen Tarzan :(
Ansonsten war von Shrek, Paris Hilten, Little Miss Sunshine, Spiderman, Prinzessin Leia und Luke Skywalker und vielen vielen mehr so ziehmlich alles vertreten.

Wie das ganze im Endeffekt aussieht schaut ihr am euch am besten selbst an.
Es hat einen heiden Spass gemacht und waere ich nicht ein armer Backpacker wuerde ich es auch sofort wieder machen.

Nunja, hier sind die Bilder und das Video:





Das ist zwar schon eine Weile her, aber es ist auch das einzige Event, abgesehen von Barabenden (welche ich hier aber nicht naeher beschreibe), welches ich bis jetzt hier erlebt habe. Auch wenn ich eigentlich 3 Jobs habe, muss ich mir leider eingestehen, dass aufgrund der Nebensaison mein woechentlicher Verdienst stark in den Keller gegangen ist. Mein Restaurant braucht mich momentan gar nicht und mein Hotel hat mir mitlerweile auch einen freien Tag mehr gegeben.
Wie auch immer, ich hoffe nur, dass es in ein paar Wochen wieder besser wird und geniesse bis dahin meine freie Zeit, die ich dadurch mehr habe.

Viele liebe Gruesse aus dem viel zu heissen Port Douglas...wir haben meistens um die 30-35 Grad, aber es kommt einen wie ca. 40 Grad vor, da es hier extrem humid ist. Wenn ich auf Arbeit gehe, brauch ich genau 5 Minuten um komplett durchgeschwitzt zu sein.

Samstag, 15. November 2008

Freunde, die Mangos sind da!

So meine liebe Bloggemeinde, ich habe endlich meinen Job bei den Mangos. Allerdings, und hier ein Novum, ich pflücke nicht! Meine Wenigkeit hat es in den Shed (Verpackungshalle) verschlagen. Und im Mangoshed gilt die Regel: Frauen packen (packers), Männer stalpen (stackers). Packen ist an sich schon schwieriger als Stapeln, da man viel mehr falsch machen kann. Die Mangos müssen richtig in der Verpackung liegen, keine großen Makel haben usw. Der Job der männlichen Mitarbeiter ist da wesentlich leichter: Erstmal muss auf jede gepackte Mango ein Aufkleber (bekannt von Äpfeln) mit dem Firmenlogo. Das geht leicht mit einer Aufkleberpistole. Man fährt einfach über die Mangos und zack, schon habe die einen Aufkleber mit dem Schriftzug „Jade“ (Meine neue Farm). Nach dem Aufkleben müssen die wirklich leichten Kartons auf Paletten gestapelt werden. Das war es dann auch schon. Zwischendurch muss man ein Auge dafür haben, dass die Mädels auch immer genügend leere Boxen zum packen haben. Und nun das tolle an der Sache: Ich bin kein Stacker. Und ich packe auch nicht. Ich habe mal wieder einen gesonderten Job. Nachdem ich fast zwei Monate auf der Auberginenfarm den Job des Fahrers habe, habe ich nun einen noch einfacheren Job. Es fing damit an, dass der Shedleiter meinte, er bräuchte einen, der was anderes als die anderen machen würde… nein, er bräuchte zwei. Ein kurzer Blickkontakt mit Yannik (ist auf einem der Feuervideos zu sehen) und wir gingen auf den Shedleiter zu. Wir kamen in einen Nebenraum, in dem das Fließband, welches die Mangos durch den Shed bringt beginnt. Kurz und schmerzlos: Mein Job ist das Verladen der Mangos vom Bin (großer Eimer, der eine Tonne fasst) auf das Fließband. Nicht mit der Hand, sonder mit einer Maschine. Ich fahre mit einem Hubwagen den Bin in die Maschine, betätige einen Hebel und der Bin wird umgekippt, die Mangos fallen aufs Fließband. Dann muss ich nur noch aufpassen, dass die Mangos nicht übereinander auf dem Fließband liegen… quasi Mangoschupsen. Ist der Bin leer bringe ich ihn raus und nehme einen neuen, vollen Bin. Yannik’s Job ist sogar noch leichter. Nachdem die Mangos in einem 52 °C warmen Bad waren, muss er ihnen mit einem Stock helfen wieder aufs Fließband zu kommen. Das war es. Der Job ist aber langweilig, weswegen wir uns aller drei Bins abwechseln. So sieht meine neue Arbeit aus. Stressfrei, den ich kann eigentlich nichts falsch machen und bin ja an die Geschwindigkeit der Maschine und des Fließbandes gebunden. Hoffen wir nur noch, dass der Job lange so gemütlich bleibt und die Saison der Mangos lange geht.
Ja, das war es soweit. Mir geht’s gut und der Job ist toll.
Ich hoffe euch geht’s ähnlich.
Beste Grüße und Danke für eure Aufmerksamkeit.
Der Mangoschupser!

Montag, 10. November 2008

Leichtsinn

Ladies and Gentleman die meine Eintraege lesen. Gestern gab es eine Fortsetzung des Wasserfallabenteuers. Wir sind wieder in den Naturpark mit den natuerlichen Wasserrutschen gefahren. Wieder 40 Kilometer und eine Stunde spaeter haben wir das erste Ziel erreicht: die Sprungstelle. Ich bin uebrigens dieses Mal nicht mit meinen vier bis fuenf Jahre alten Schlappen auf diese Offroadtour gegangen, sondern mit meinen Wanderschuhen, die ich auch zum Arbeiten trage. Andere, die gestern zum ersten Mal dabei waren, sind hingegen mit ihren tollen Flip-Flops an ihre Grenzen gestossen. Wie dem auch sei, wir alle haben heil die Sprungstelle erreicht. Von mir wurde der Salto gefordert, den ich auch brav vorfuehrte. Allerdings bliebe ich damit nicht der einzige. Mir als Saltopionier folgten noch Elli und Stefan, von denen ich unter Umstaenden schon einmal geschrieben habe... wenn nicht, das sind zwei Deutsche, die kein Paar sind, und hier in Ayr schon an die fuenf Monate leben. Da bin ich mit meinen drei Monaten noch ein Neuer. Wobei, jetzt, wo die Mangos bald anfangen, spielt mir meine Konstanz des Aufenthaltsortes in die Karten: ich darf mich entscheiden auf welcher der beiden grossen Mangofarmen ich arbeiten will. Donna meinte, das sei nur fair, da ich schon so lange da bin. Mit dem Kommen der Mangos geht allerdigns mein schoener Auberginenjob. Fast sieben Wochen habe ich das nun schon gemacht und irgendwie nicht so ganz das an Geld verdient, was mir vorschwebte... aber mit den Mangos wird alles besser. Wobei... es wird gemunkelt, dass die Baeume 50 % weniger Fruechte tragen als letztes Jahr. Egal, ich werde ab Donnerstag meinen ersten Verpackungsjob antreten. Dann faengt fuer mich die lang erwartete Mangosaison an. Gut, mir faellt gerade auf, dass ich wunderbar vom Thema abgeschweift bin. Also, wir waren beim Springen. Da verlief alles soweit ganz gut. Danach ging es weiter zu den natuerlichen Wasserrutschen, wo das passiert ist, weswegen ich euch ueberhaupt schreibe. Ihr kennt ja die Rutsche. Eigentlich rutscht man normal runter und beachtet nicht mal die Felsen an den Seiten. Eigentlich... jetzt kommt naemlich auch der Bezug zum Thema des Beitrages: Ich hatte eine lustige Idee! “Ich bin dafuer, dass alle im rutschfaehigen Alter sich hintereinander setzen und einen Riesenbob bilden mit dem wir dann gemeinsam hinunter rutschen”. Das stiess nicht so auf die Beigeisterung wie ich sie mir vorgestellt hatte. Also kam noch ein “Was soll den schon grossartig passieren?!” hinterher. Es wurde begonnen sich aufzustellen und ich, clever wie ich nunmal bin, meinte,”die Leichtesten nach hinten!”. So, ich war mit Yannik der Leichteste und habe es geschafft ihn vor mich zu stellen. Also war ich am Ziel meiner Traeume, naemlich als Schlusslicht des Bobs. Sollte ja eigentlich die sicherste Position sein. Als dann der Bob aber laaaaaangsam ins Rutschen kam, merkte ich schon, dass die Tatsache Letzter zu sein, nicht sonderlich gut zu seien scheint. Wir drifteten allesamt nach links ab. Waehrend die ersten den Fels noch passierten, schlug quasi das Heck des Bobs aus und derjenige, der ganz hinten sass, war der einzige der den Felsen so richtig zu spueren bekam. Am Felsen abgeprallt ging es dann nochmal quer ueber die Rutschbahn und dann ins Wasser. Autsch. Richtig autsch. Der Ruecken schoen aufgeschuerft, sodass es jedes Mal hoellisch wehtut, wenn man sich ins Auto setzt auf Arbeit. Egal, ich hatte den Mist angezettelt und es hat mich dann auch erwischt.
Falls meine Erlaeuterungen nicht bildhaft genug waren, gibt es auch nochmal das ganze als Video. Viel Spass.




Besten Dank fuers Lesen und bis bald.
Euer Toni

Sonntag, 2. November 2008

Viel Text ohne Bilder...

Das aendert sich nun...denn heute habe ich trotz eines 10 Stunden Arbeitstages die Zeit gefunden ein paar Bilder hochzuladen. Fuer die lange Zeit sind es dennoch recht wenige, was aber daran liegt, dass ich kaum welche gemacht habe (dabei waere zu vermerken, dass mein Fotoapparat nur manchmal funktioniert bzw. jetzt warscheinlicgh komplett kaputt ist), bzw. ich mich nicht wirklich entscheiden kann welche ich nehmen soll.
Nunja:
HIER sind sie jedenfalls. Viel Spass beim anschauen. Leider ist die Reihenfolge trotz vorher angefertigter Ordnung durcheinander. Den Videoupload werd ich mal versuchen demnaechst wieder in Gang zu bekommen.

Ansonsten sieht es bei mir demnaechst so aus, dass meine asiatische Begleiterin weiterreist (sie hat es wirklich sehr eilig mit reisen, aber die hektik scheint eine art Hong Kong Mentalitaet zu sein), waehrend ich wie schon erwaehnt hoechstwarscheinlich bis Dezember hier bleiben werde (seidenn die Mangosaison ist extrem ertraeglich oder ich verliere einen Job).
Ich werde meinem extrem anstrengenden Portier Job(ich war so frei gestern waehrend der Arbeit mich in meinen Raum zu setzen und halt mal fuer 20 Minuten einzuschlafen...als ich dann mit einem Schock aufgewacht bin und daraufhin die Tuer geoeffnet habe stand mein Boss davor....noch mal Glueck gehabt Mirko) weiterhin nachgehen und Abends im Restaurant arbeiten. Ansonsten fuelle ich freie Tage mit Reinigungsarbeiten im Hostel fuer freie Unterkunft.

Naja, das wars erstmal wieder von mir. Ich hoffe die Situation bleibt eine Weile so guenstig fuer mich und ab Dezember werde ich mich warscheinlich (um euch das schonmal zu verraten) wieder mit dem 'seinen Job liebenden Toni' wiedertreffen. Wie das genau ausschaut wird sich wohl demnaechst herausstellen. Fotos wirds von mir wohl ersteinmal keine geben, da es hier genau 0 Elektrolaeden gibt und meiner ja warscheinlich nie wieder funktionieren wird.

Schoene Gruesse aus dem tropischen Port Douglas ohne Elektroshop.

Euer Mirko

Freitag, 31. Oktober 2008

Lang Lang ists her....

...das ich das letzte mal etwas im Blog geschrieben habe. Man koennte ja jetzt meinen der Mirko ist die ganze Zeit ueber faul gewesen, aber das trifft nur teilweise zu. Seit meinem letzten Post habe ich nicht nur eine weitere Woche Urlaub hinter mir, sondern mitlerweile auch ein sehr abwechslungsreiches, frustrierendes und dennoch aufregendes Arbeitsleben.

Am besten fange ich mal mit Cairns an. Nachdem ich Innisfail verlassen hatte war das mein erster Stop. Dort habe ich meine wohl bis jetzt aufregendste Woche in Australien erlebt, denn es war nicht nur eine Woche Entspannen, nein, es war eine Woche voll von verschiedenen Touren.

Insgesamt habe ich 3 Tagesausfluege gemacht, wobei alle sehr schoen waren.

Der erste war ein Packet aus 2 Stunden Quat fahren und....jaa man glaubt es kaum....2 Stunden durch die Landschaft reiten. Ich konnte es selber kaum fassen, aber ich bin wirklich auf einem Pferd geritten, wobei das nicht nur langsamer Trab war, sondern auch einmal richtiger Galopp. Der Galopp ging zwar nur ca 20 Sekunden, da das Pferd meiner Begleiterin durchgedreht ist und an allen anderen vorbeigezogen ist (im nachhinein war das eigentlich amuesant anzuschauen, aber in dem Moment war das wohl eher sehr gefaehrlich), aber naja.
Ich persoehnlich musste natuerlich feststellen, dass Quat fahren natuerlich um einiges mehr Spass macht als reiten, denn mit Vollgas ueber solche huckeligen Pisten rauschen macht schon extrem Spass.

Soviel zum ersten Ausflug. Der 2. war einen Tag Wildwasser-Rafting-Ausflug und beinhaltete einen 45 minuetigen Marsch durch den Regenwald und eine 3 stuendige Raftingtour.
Wir wurden also wie bei jedem Ausflug frueh am Morgen vor unserem Hostel in Cairns abgeholt und sind nach ca 45 Minuten fahrt an einem Fluss angekommen. Die Tourguids waren ziehmlich lustig und nett und packten halt dann auch auf einmal einen Haufen Rucksaecke aus dem Anhaenger aus und meinten nur so: "Die Kerle tragen die Rucksaecke, die Maedels nehmen eine Erstehilfekit oder irgendetwas anderes.". Der Mirko guten Mutes schnappt sich halt dann auch einen Rucksack hebt ihn hoch und denkt nur noch...oh mein Gott ist der schwer. Naja, im Endeffekt sah es halt so aus, dass wir 25 Kilogramm 45 Minuten durch den Regenwald, durch Fluesse, uber Stock und Stein und und und tragen durften. War nicht einfach, aber dafuer war der erfrischende Sprung in den Fluss am Ziel doppelt so schoen. Nunja, die Raftingtour ansich war auch eine sehr schoene Erfahrung, es waren halt nur teilweise so lange Pausen zwischen den Stromschnellen, was manchmal etwas genervt hat. Leider gibts von dem Rafting selbst keine Fotos, da unsere Kameras das wohl nicht ueberlebt haetten bzw. uns auch nahegelegt wurde jegliche Besitztuemer zurueckzulassen.
Nur um es hier mal zu erwaehnen...so schlau wie ich bin, habe ich das wortwoerlich genommen und habe meine Uhr in dem Bus nach Abschluss der Tour komplett und fuer immer zurueckgelassen. Nunja, zum Glueck hat ja das Handy auch eine Uhr, welches ich neulich versehentlich mit unter die Dusche genommen habe und es danach mit einem Foehn trocknen musste bis es letztendlich (mein Glueck, denn sonst haette ich keine Uhr/Wecker mehr) wieder funktionierte.

Ok, Nummer drei der Ausfluege war ein einstuendiger Flug mit einem Ultraleichtflieger, wobei nur der Pilot und man selbst Platz hatten. Fuer mich war dies, da ich fliegen ja extrem 'geil' finde, natuerlich sehr aufregend, vor allem da ich so frei war den Piloten etwas genauer ueber die Schwierigkeit der Handhabung des Fliegers auszufragen und dieser mich letztendlich selbst fliegen lies.....das hat den kleinen Mirko dann natuerlich extrem gefreut und er hat auch nicht nein gesagt ;)
Wie auch immer, bei diesem Flug sind eine sehr hohe Anzahl von Bildern der Landschaft entstanden, da man diese ja aus einer Hoehe von ich schaetze mal ein paar hunder Meter sehr gut sehen konnte. Der Tag war auch sehr schoen, somit lies das Wetter eine perfekte Sicht zu. Das einzige was ich leider nicht fotografiert habe, war eine dicker, fetter, grosser Hai den wir neben einer Insel schwimmen sahen. Der muss echt gross gewesen sein, denn ich schaetze mal wir waren immernoch ueber 150 Meter hoch als wir ihn entdeckt haben. Nunja, leider war meine Baterie so niedrig, weshalb meine Fotoapparat nur alle 3 mal anmachen funktionierte (der hat so ein paar Macken) und ich den Hai somit nicht fotografieren konnte (ehrlich gesagt war ich glaube ich nur so fasziniert, dass ich das fotografieren in dem Fall vergessen habe ;)

Soweit zu den drei Tagesausfluegen, von denen jeder sehr aufregend war. Meine restliche Zeit in Cairns hab ich eigentlich nur mit rumlaufen, Kinobesuchen, Burger essen und anderen wichtigen Dingen verbracht.

Sooo...nun kommt der anstrengende Part der letzten Zeit, denn auch wenn ich nichts geschrieben habe war ich zumindestens hier alles andere als faul. Direkt am Tag nach meiner Ankunft hier in Port Douglas habe ich mich auf eine doch recht lange Jobsuche begeben. Ich hab mein Resume(englischer Lebenslauf) geschrieben (ein paar Luegen inklusive, denn ohne Erfahrung nehmen die hier einen nicht) und bin losgezogen. Als erstes habe ich so ziehmlich jedes Restaurant abgeklappert, welches im Umkreis von 2 Kilometern zu finden war (da ich eine Strasse neben der Haupttourismusstrasse lebe, sind die zum Glueck recht nahe). Nunja...zo ziehmlich jedes Restaurant hat auch mein Resume angenommen und gemeint: "Wir rufen dich an wenn wir jemanden brauchen.". Im Endeffekt ist das die nette australische Art nein zu sagen, aber was soll man machen. Ein Restaurant hat es aber dennoch gemacht und hat mich angerufen. Ich, so arbeitslos wie ich zud em Zeitpunkt ja noch war, bin sofort hingegangen und habe einen 5 stuendigen Probelauf als Kuechengehilfe gemacht. Nunja, mir wurde mitgeteilt, dass ich noch 3 Mitbewerber habe und das ich einen Anruf bekomme, wenn sie mich nehmen. Anscheinend war ich zu schlecht-der Anruf kam naemlich nie.

Wie auch immer, durch diesen Probeversuch brauchte ich nun nicht mehr in Bezug auf Kuechengehilfe-Erfahrung luegen. Somit habe ich kurzerhand meinen Lebenslauf erneut etwas auf Trapp gebracht und habe neben einem Monat Kuechengehilfe auch noch etwas Putzerfahrung in der Hotelbranche mit eingebaut, da meine naechsten Ziele alle Hotels und Ferienorte waren. Aber auch dort blieb jeglicher Erfolg vorerst aus, da ich immernoch viel zu ehrlich war.

Am 3. Tag habe ich dann gluecklicherweise in einem etwas abgelegeneren Restaurant nachgefragt und habe dort prompt einen Job als Kuechengehilfe bekommen, welchen ich auch heute noch Abends von 6 Uhr bis ca. 10.30 mache (manchmal kuerzer manchmal laenger, haengt vom Hunger der Touristen ab).

Im groben und ganzen muss ich hauptsaechlich den ganzen Abend Abwaschen. Nebenbei muss ich meistens noch Zwiebeln, Kartoffeln, Krabben, Haehnchenfleisch, Chilis, Bohnen und und und schaelen und/oder aufbereiten. Ansich alles nicht soooo kompliziert wenns einem mal gezeigt wurde.

Der Job hat jedoch ein paar Nebenwirkungen, denn meine Finger sind seit dem voll von kleinen Einschnitten, Brandwunden und naja...wie soll man sagen...da war halt mal so eine Schicke Waschbeckenkannte und eine nette sehr grosse Kiste...die zwei kamen sich mit hoher Geschwindigkeit nahe---> und da war dann noch ein Finger dazwischen. Im Endeffekt kein Weltuntergang, aber hat halt trotz Pflaster ca. 4 Tage lang extrem gebrannt bei jeder Bewegung und machte das Arbeiten etwas unangenehm. Der Job macht mir dennoch sehr viel Spass und ich bekomme meistens waehrend des Arbeitens kostenlosen Kaffee oder manchmal sogar ein Stueck Kuchen oder irgendetwas anders. Das beste ist, dass ich nach getaner Arbeit immer kostenlos eine Schachtel voll indischem, extrem scharfen Essen bekomme. Das bedeutet fuer mich jetzt zwar, dass es jeden Tag Reis gibt, aber immerhin viel besser als Instant Nudeln und Toast ;).

Soweit sogut zu meinem Abendjob. Ich war nach wie vor auf Jobsuche fuer meinen Tagjob und habe in der folgenden Woche sogar einen gefunden. Leider gottes war dies ein Putzjob in dem Hotel, welches am weitesten entfernt von meinem Hostel ist (30 Minuten mit dem Fahrrad entfernt, was mich doch sehr gestoert hat). Nunja...besser als nichts und somit habe ich diesen Job angenommen und ihn auch, um das schonmal vornweg zu nehmen, fuer genau eine Woche behalten. Der Job ansich war recht entspannt, da man ja als Haushaltskraft in einem Ferienort nur Apartments sauber macht und wir uns dabei recht viel Zeit lassen konnten. Dennoch bestand er meistens nur aus 3-5 Stunden Arbeit bei 4-5 Tagen die Woche und einer sehr schlechten Bezahlung. Dies gab mir die Motivation weiterzusuchen (ich konnte meinen Lebenslauf auch nun in diesen Bereich auf mehrere Monate Erfahrung faelschen :), bis ich nun vor ein paar Tagen nach einer weiteren Bewerbung in einem kleineren Hotel mit Apartments (ich habe bisher immer Ferienort geschrieben, weil das die eigentliche Uebersetzung ist, aber ich bin mir nicht sicher ob das stimmt, weil das alles Gebaeude wie Hotels sind, nur halt mit Apartments) als Haushaltskraft ploetzlich einen Job als Portier bekommen habe und diesen nun schon eine Woche ausfuehre. Da die Saison fast vorbei ist, ist der Job aber recht langweilig, da ich nicht wirklich den Pflichten eines Portiers nachgehe (Gepaeck tragen), sondern eher die ganze Zeit irgendwelche Bereiche kehre oder viele kleine andere Sachen mache (ansich sehr umfangreich die Anzahl meiner Taetigkeiten, aber sie fuellen bei weiten nicht meine 6,5 Stunden die ich dort tagtaeglich 4 Tage die Woche arbeite). Den 5. Tag arbeite ich kuenftig auch dort und zwar als Haushaelter (Zimmer reinigen und Betten neubeziehen...das was ich schon in dem anderen Hotel gemacht habe) oder wenn ich Glueck habe evtl. doch als Portier...oder gar nicht.

So...das war jetzt eine Masse an Informationen und dennoch bei weiten nicht alles. Denn wenn man das so liest, koennte man ja meinen: Der Mirko hat eigentlich genug Zeit gehabt oefter was in den Blog zu schreiben. Ja und Nein. Waehrend der Zeit meiner Jobsuche hatte ich die Zeit...aber aus Faulheit und Frusttration ist wohl nichts drausgeworden. Nachdem ich begonnen habe zu arbeiten blieb es nicht nur bei zwei Jobs. Wenn ich bei den Hauptberufen frei habe arbeite ich im Hostel fuer freie Unterkunft und einmal hat mein Hostelmanager mich zu einem Motel nebenan geschickt um dort 'zu graben'...so meinte er. Der Job bestand im Endeffekt daraus einen Bereich im Garten mit der Hacke aufzulockern und dann mit der Schaufel auszuheben. Das Problem an der Sache war, dass die Erde steinhart war und die Sonne bei 33 Grad im Schatten doch ein klein wenig warm war. Das ganze ging 9 Stunden lang und da der Eigentuemer eigentlich 2 Tage dafuer eingeplant hatte, aber ich das in einem geschafft habe, war er so begeistert davon, dass ich nicht nur einen dicken Sonnenbrand auf dem Ruecken mitnehmen durfte, sondern noch 5 Stunden recht sinnfreie arbeit fuer eine extrem gute Bezahlung machen durfte. Nunja...die arbeit war zwar extrem hart und ich habe geschwitzt wie ein Sch****, aber der Manager war halt sehr nett, hat mir immer Wasser gebracht und mich halt sehr gut bezahlt.

Alles in allem kann man sagen, ich habe hier sehr viele verschiedene neue Erfahrungen in allen moeglichen Arbeitsbereichen gemacht und werde das warscheinlich noch bis Mitte Dezember weiterhin machen.

Es tut mir Leid, dass ich soo lange fuer diesen Eintrag gebraucht habe, aber naja...ich habe halt meisten jegliche freie Zeit zur Erholung oder zum Schlafen benutzt.

Das wars ersteinmal von mir...ich bin mir sicher ich habe eine Menge Dinge vergessen, denn es war halt doch etwas viel auf einmal(jajaja, ich weis, ich bin selbst schuld ;D

Fotos gibts warscheinlich erst am Sonntag...habe heute den USB-Stick meiner Asiatischen Begleiterin bekommen und habe evtl. Sonntag frei(Morgen, Samstag, hab ich leider einen 14 Stunden Arbeitstag mit insgesamt 1,5h Pause...da wuerd ich lieber was essen statt hochzuladen ;)

Ich hoffe ihr habt viel Spass beim Lesen.

Schoene Gruesse aus den extrem warmen Port Douglas!!!

Liebe Gruesse vom noch lebendigen Mirko

Sonntag, 26. Oktober 2008

Feuer!

Liebe Lesergemeinde,
kaum zu glauben, aber ich habe schon wieder etwas erlebt! Diesmal allerdings nichts mit Wasser, sondern mit einer anderen Naturgewalt: dem Feuer. Leider kann ich mich nicht mehr erinnern, ob ich euch schon einmal wissen lassen habe, dass hier in Ayr ab und an dicke Rauchwolken den Himmel verdunkeln und dann Ruß regnen lassen. Dies kommt daher, da Sugar Cane (welches Mirko und ich schon einmal gepflanzt haben -> Video) zum Ernten verbrannt wird. Das Feld wird einfach in Flammen gesetzt und am Schluss bleibt nur noch das Zuckerrohr stehen. Ganz praktisch.

Gestern ergab sich die Möglichkeit mit dem fast kompletten Hostel zu so einer Verbrennung zu fahren und diese zu begutachten. 17.30 Uhr ging es dann los. Yannik, ein Deutscher, und ich kamen etwas verspätet aus dem Hostel und siehe da, alle drei Busse voll, nur die Fahrersitze frei. Clint meinte dann gleich, dass auf uns gewartet wurde und wir fahren sollen. Yannik ein Bus, ich ein Bus. Clint fuhr den Dritten.

Am Feld angekommen gab erst einmal eine Fotoorgie, da nahezu das ganze Hostel versammelt war. Gruppenfotooooo! Clint und Donna bekamen von allen Asiaten die Kameras in die Hände gedrückt und wir durften 10 Minuten stehen, bis von jeder Kamera ein Foto gemacht wurde.

Irgendwann später war es dann soweit: Das erste Feld wurde angezündet. Was soll ich groß dazu schreiben, ich habe versucht das Nötigste auf Foto und Video festzuhalten. Wie ihr sehen werdet, waren Yannik und ich die einzigen die beim Anstecken des zweiten Feldes auf das Feuer zugegangen sind, was zur Folge hatte, dass wir quasi als Feuerpioniere die ersten des Hostels waren, die das Feld mit anzünden durften. Vor allem mir als bekennenden Pyromanen hat es richtig Spaß gemacht. Genauso wie das gesamte Feuerschauspiel.

War also wirklich ein schönes Erlebnis, welches aber leider viel zu schnell wieder vorbei war.

Ich habe wie gesagt versucht alles so gut wie möglich mit Bildern und Videos zu dokumentieren. Ob mir das gelungen ist, könnt ihr jetzt selber entscheiden.
Videos:

Okay, zugegeben, fünf Videos sind vielleicht doch etwas zuviel des Guten, da ja im Prinzip immer das Gleiche dargestellt wird. Aber hey, mein Blog, meine Regeln. Damit müsst ihr klarkommen.

Beste Grüße!

Euer Toni

Sonntag, 19. Oktober 2008

Toni hat nun auch mal was erlebt!

Heute habe ich glaube erstmals etwas in Australien erlebt! Und zwar bin ich heute mit neun anderen Deutschen 40 km weg von Ayr gefahren; Ziel: natuerliche Wasserrutschen! 2,50 A$ Eintritt und nur 1h 15m Fussmarsch. Fussmarsch ueber steiniges Gelaende, durch Gebuesch und das auch noch bergauf, weil Wasserfaelle ja bekannterweise von oben nach unten fliessen... Nach besagten 75 Minuten erreichten wir die Wasserfaelle, die man wunderbar zu Rutschen umfunktionieren kann. Wie die aussehen koennt ihr auf den Bildern nachempfinden. Wie man hinunter rutscht seht ihr auf dem Video. Nachdem wir ein ums andere Mal die Natur zur unserer Belustigung missbraucht haben, sind wir weiter gezogen. Nach 20 Minuten erreichten wir eine Stelle zum reinspringen. Ich tippe auf 2,5 bis 3 Meter Hoehe. Erste Aktion meinerseits: ein etwas misslungener Vorwaertssalto. Auch der Kopfsprung bekommt bestenfalls nur Trostpunkte bei den Haltungsnoten. Egal, hat auf jeden Fall eine Menge Spass gemacht. Nachdem wir fast alle mindestens einmal gesprungen sind, ging es wieder Richtung Auto. 1h 30m spaeter waren wir unser mobiles Transportgeraet. Ich bin uebrigens groesstenteils barfuss unterwegs gewesen, weil ich mit meinen Schlappen unterwegs war und die gar keine Haftung mehr hatten... clever Toni, sehr clever... naja, ich bin jedenfalls heil angekommen und hatte einen richtig schoenen, erlebnisreichen Tag.
Morgen geht es dann wieder ans Arbeiten. Schoen gepflegt PickUp fahren.
Wenn es was neues gibt, dann lasse ich es euch wissen.
Beste Gruesse, euer Toni.

Bilder

Videos:

Der Vorwaertssalto!

Eine Rutschpartie!

Ein "Kopfsprung"!

Samstag, 11. Oktober 2008

Mal was zum Lesen fuer euch...

Nachdem auf unserem Blog nicht allzu viel los war, schreibe ich euch mal wieder... Ich bin immernoch in Ayr und habe weiterhin meinen tollen Rumfahrjob.

Im Prinzip kann ich euch auch nur zwei Sachen schildern.
Am vorletzten Freitag habe ich erstmals mit der australischen Polizei Bekanntschaft geschlossen. Als ich an der Post war und telefoniert habe ging irgendwo in der Naehe eine Alarmanlage an. Das hab ich zwar gehoert, mir aber nichts weiter bei gedacht. Nach dem Telefonat bin ich mit Musik im Ohr zurueck Richtung Hostel gegangen. Dabei habe ich gleich auf den ersten Metern was gehoert (konnte ich nicht so recht hoeren, da ich ja Musik hoerte), mich kurz umgeschaut und nichts gesehen, was wichtig waere... Dann kam mir die gloreiche Idee einfach mal zum Hostel zu joggen. Zum Glueck wollte ich das erst nachdem ich eine Strasse ueberquerte machen, denn auf einmal stand ein Polizist vor mir und fragte mich, warum ich nicht stehen geblieben bin, als er nach mir rief... also war das, was ich gehoert habe, aber nicht richtig zuordnen konnte, der Ruf des Polizisten. Die folgenden Minuten verbrachte ich damit zu schildern, wo ich war, wo ich herkomme, wo ich hingehe, wie meine Telefonnummer ist, wie gross ich bin, was ich fuer Kleidung trage und ob ich den Alarm ausgeloest habe. All das notierte der nette Herr und funkte es auch gleich weiter. Dann durfte ich gehen. Klingt vielleicht nicht so spannend, aber ich war schon etwas nervoes in dem Moment. Sowas habe ich ja auch noch nicht in Deutschland erlebt...

Soviel zu meiner kriminellen Ader. Nun zum zweiten nennenswerten Geschehniss.
Wie ihr wisst, darf ich zur Arbeit den Hostelbus fahren. Am dritten Tag war es ein roter Automatik-Bus. Das nennenswerte passierte auf der Rueckfahrt: Auf einmal fingen die Reifen an sich entweder nach links oder rechts zu neigen. Dadurch konnte ich nicht mehr geradeaus fahren. Das ist auf der Landstrasse noch ganz lustig, wird aber boeser Ernst wenn man die enge Burdekin Bridge passiert.



Vorallem dann, wenn einem auch noch diese typischen Trucks entgegen donnern und mit einem Reifen auf meiner Spur sind, weil sie einfach keinen Platz haben. Ich habe es trotzdem bis ins Hostel geschafft und es sind wirklich die Leute ausgestiegen und froh gewesen noch zu leben... ich uebrigens auch. Ich bin dann zu Clint (Hostelbesitzer) und habe das Problem geschildert. Er meinte darauf nur, dass der Bus die Macke schon immer innehat. Am naechsten Tag stand dann am Morgen der Bus wieder da. Ich fuhr los in der Hoffnung, dass Clint das repariert oder so hat. Um es kurz zu machen, er hat es nicht. Vor allem auf dem Rueckweg war es wieder einmal brenzlig die Bruecke zu passieren. Dennoch habe ich es geschafft das Ding in 46 Sekunden zu ueberqueren; ich habe wirklich die Sekunden gezaehlt... Doch danach waren Strassenbauarbeiten und die Spur mit Strassenkegeln gekennzeichnet. Ich bin da durch und habe einen Kegel nach dem anderen umgenietet, weil das Auto einfach nicht gerade aus fuhr. Zu einer Kontrolle wurde ich allerdings nicht gebeten, obwohl ich fuhr als haette ich 2 Promille und aufwaerts intus. Nunja, im Hostel habe ich dann gesagt, dass ich diesen Bus nicht mehr fahre, weil ich zu sehr an meinem Leben haenge. Am naechsten Morgen hatte ich dann meinen neuen Bus, der so faehrt wie ich es will.

Das war es auch schon.

Bis bald; ich melde mich wenn es was neues gibt oder ich einfach nur wieder was erzaehlen will.
Adieu.
Euer Toni

Mittwoch, 1. Oktober 2008

Australien...

...ist ANDERS!
Und da ich neue Fotos und ein paar News ueber meine(Mirko) vergangene Zeit in Cairns erst in ein paar Tage uploade, werde ich euch heute eine kurze Stunde ueber ein paar Unterschiede zwischen 2 Welten berichten - Deutschland und Australien.

In Australien...

...faehrt man Links!
...sind die Parkplaetze fuer Autos sehr oft in der Strassenmitte.
...steht ein paar hundert Meter vor jedem Blitzer ein Hinweisschild
"Speedcameras are used in this area" (Blitzer werden in dieser Gegend
verwendet) - Ausgenommen davon sind natuerlich die mobilen Blitzer.
...gibt es in fast jeder Stadt pro Woche einmal eine Art Essen fuer beduerftige;
gibt es ja in Deutschland auch, nur gehen hier kaum Beduerftige hin, sondern
nahezu jeder...vor allem Backpacker->kostenloses Essen :D .
...wird man beim Einkaufen an der Kasse nicht nur gefragt wies einem geht, man
bekommt auch alles in Tueten gepackt.
...gibt es kaum Buslinien wie in Deutschland. Man bucht seine Busse immer vorher
und wird ausgenommen von den Langstreckenbussen direkt vor der Haustuer
abgeholt. Die Busse sind dann aber auch nur Kleintransporter, aber das reicht immer aus(max. 25 Leute).
...gibt es keine Flatrate fuer das Internet, sondern nur Limit-Tarife.


So gibt sicher noch tausende solcher Beispiele, aber mir faellt gerade keines mehr ein.
Also dann, lasst es euch gutgehen und vergesst nicht die News unter dieser hier zu lesen, denn die wurde auch erst Heute gepostet.

Dienstag, 30. September 2008

Neues von Toni

Hallo allerseits.
Nach einer halben Ewigkeit gibt es nun auch von mir mal wieder was zu hoeren, bzw. zu lesen.
die Jobsituation in Ayr ist zunehmends schlechter geworden und es gab sogar sechs Tage am Stueck Arbeitslosigkeit. Dennoch war die Zeit nicht schlecht, denn es gab viele nette Leute, die ebenso arbeitslos waren. Von daher hat man die Zeit gut rumgekriegt. Allerdings habe ich mir in der Zeit Gedanken gemacht, wie das weitergehen soll. Ich habe mir ein zeitliches Limit gesetzt bis wann ich wieder einen Job haben soll, damit ich in Ayr weiterhin bleibe. Das war Montag. Am Sonntagabend habe ich dann auch tatsaechlich einen Job bekommen. Und das tolle: Ich liebe meinen Job. Erstens bin ich derjenige, der am Morgen die Leute im Bus zur Farm fahren darf, was mir 7 A$ pro Tag spart. Zweitens bin ich der einzige maennliche Backpacker der Farm, der einen internationalen Fuehrerschein hat, der auch fuer manuelle Gangschaltung zugelassen ist. Dies hat zur Folge, dass wenn der Boss der Farm mal keine Zeit hat, ich die ausgewaehlte Person bin, die den Pick-Up fahren darf. Wir ernten auf der Farm Auberginen und die muessen ja vom Feld zum Shed (Verpackungsstation) gebracht werden. Also picke ich ein paar Fruechte, lade alles auf den Pick-Up und fahre los. Wenn ich dann wieder da bin, ist schon wieder mehr als die Haelfte gemacht von dem was auf den Pick-Up kommt. Aber es hat auch Tuecken... die Felder werden ja bewaessert und wenn dann der Toni zwischen den Feldern hin und her fahren will, ist der Weg zwischen den Feldern durchnaesst und schlammig. Da brauch ich dann auch nicht mehr lenken, denn das Auto macht eh was es will (mir ist dabei ein Vergleich eingefallen: Es ist so als wuerde man in einer Achterbahn sitzen und jemand haette zum Spass ein Lenkrad los vor einem montiert). Zudem muss man rueckwaerts in den Shed reinfahren... geht soweit ganz gut, aber mir fehlen trotzdem die guten alten Rueckspiegel, die naemlich an dem Auto fehlen. Das ist auch der Grund, warum ich einmal beinahe einen tragenden Mittelpfosten der Blechkonstruktion umgefahren haette. Ansonsten aber klappt alles ganz gut und ich hoffe diesen Job noch laenger, vielleicht sogar bis zum Beginn der Mangosaison zu machen. Aber die ist noch etwas hin...

Im Hostel hier ist es schoen leer geworden. In meinem 10 Bett Zimmer sind nur noch vier Menschen anwesend inklusive mir. Aber sollte ich den Job verlieren und es wuerde auch keine neuer in Aussicht stehen, waere ich dann auch weg. Aber noch halte ich die Stellung hier in Ayr!

Vor meiner Arbeitslosigkeit habe ich uebrigens noch einmal auf der Kuerbisfarm "geschuftet". Geschuftet in Anfuehrungsstrichen, weil ich es durch taktisches Geschick geschafft habe dem Kuerbispfluecken zu entgehen. Anstatt mich staendig zu buecken, einen Kuerbis hochzuheben und diesen zu putzen und auf ein Fliessband zu legen, durfte ich auf die Maschine die das Fliessband trug und die Kuerbisse in Kartons werfen. Ausserdem musste ich auch keine Kuerbisse mehr werfen, sondern war der, der die auffangen musste. Ist solange spassig, bis zwei Kuerbisse auf einmal geflogen kommen. Der blaue Fleck der an meiner Huefte entstand ist jetzt aber wieder weg.
Ach, und ich habe auf einer Art Baustelle gearbeitet. Fast 11 Stunden Zement getragen, gemischt und in Ziegel gefuellt. Normalerweise kriegt man da richtig, richtig gutes Geld. Nur ich nicht. Am Ende des Tages bekam ich 120 A$ cash auf die Hand. Das sind nichtmal 12 A$ pro Stunde. Aber kurz bevor ich weggefahren wurde, kam einer, der so was wie Bauherr oder so war, und erkundigte sich nach meinem Gehalt fuer den Tag. 120 A$ kamen auch ihm etwas mager vor und er gab mir noch weitere 40 A$. 160 A$ sind zwar nicht das was ich wirklich verdient habe, aber immerhin besser als 120 A$.

Jetzt heisst es erstmal alle Hebel in Bewegung setzen, dass ich diesen jetzigen Job nicht verliere und weiter froehlich durch die Felder schlittern, bzw. brettern kann.

Ich bedanke mich bei allen, die bis zum Schluss gelesen haben! Ihr seid super!

Bis die Tage und einen lieben Gruss.
Euer Toni

Dienstag, 23. September 2008

Urlaub ist schon was feines

So, nach meinem Datenverlust und einem anschliessenden Internetausfalls des Hostels fuer 3 Tage habe ich nun endlich die Moeglichkeit euch sowohl von meiner Reise zu berichten, als auch euch einige Bilder von dieser zu praesentieren. Leider gibt es nach wie vor keine Videos, da mein MP3 Player immernoch defekt ist, aber ich arbeite daran.

Wie ihr ja vielleicht wisst, war ich am 12.09.08.-13.09.08 in Townsville und habe mir die Stadt und vor allem den Strand angeschaut. An sich ist es eine recht schoene Stadt, aber nichts wirklich spektakulaeres. Lustig war jedoch zum Beispiel, dass wir(Ich habe es glaub ich schon in einem anderen Post geschrieben, dass ich momentan mit einer Chinesin zusammenreise) Abends uns was zu Essen kaufen wollten und dabei auf einen 'Doenerladen' getroffen sind. Leider ist es nicht wirklich Doener der dort verkauft wurde...wirklich schade. Aber naja wir haben es trotzdem mal probiert->im Endeffekt war es wie eine Art kleiner Dueruem der vel zu teuer ist. Naja, um sich ein bisschen heimisch zu fuehlen hat es auf jedenfall gereicht.

Am naechsten Tag sind wir mit der Faehre nach Magnetic Island uebergesetzt und haben dort anschliesend 2 Naechte verbracht. Es ist eine wirklich schoene Insel und wenn man richtig viel Zeit hat, kann man dort auch allerhand Sachen machen. Wir haben es in den 2 Tagen dabei belassen uns 2 Straende anzuschauen bzw. baden zu gehen und uns den Wildpark im Zuge einer Fuehrung anzuschauen. Ein paar wirklich schoene Ereignisse muss ich sagen. Der erste Strand(Horseshoe Beach) war eine Art Hauptstrand und war recht ordentlich, aber bei weitem nicht so schoen wie der Strand, welchen wir uns am 2. Tag angeschaut haben; Radical Beach.
Die Hauptattraktion war natuerlich der Wildpark, welchen wir auch am 2. Tag besuchten. Dort sind wir sowohl auf Krokodile, seltsame Voegel, komische Igel, Schlangen und natuerlich KOALAS getroffen. Alles in Allem war es sehr schoen. Am besten schaut ihr euch die Bilder an, die sagen mehr als 1000 Worte. Leider kann ich euch ein paar echt lustige Videos nicht zeigen, da mir halt momentan das Programm fehlt, aber ich werd das nachholen, denn einen Vogel der einem Sonnenblumenkerne aus dem Mund frisst und einen anderen durchgeknallten Vogel der sich nur von Frauen streicheln laesst muss man mal gesehen haben :D
Verbunden mit dem Wildpark war uebrigens eine kleine Buschtour und ein anschliesendes Vogelfuettern, was mehr als nur verrueckt und extrem laut ist. Leider fehlt auch hier das Video.

So genug erstmal von Magnetic Island. Im Anschluss daran sind wir ja nach Innisfail weitergereist, wobei ich dort sofort einen Job bekommen habe, welchen ich nun 4 Tage ausgeuebt habe. Ich habe in einer Kistenfabrik gearbeitet und Maschinen bedient, welche die Bananenkisten herstellen. An sich eine recht guter Job, denn ich war immer beschaeftigt, aber es war doch nie wirklich hart. Die Bezahlung war auch ok und fuer Ueberstunden, welche ich einmal machen konnte(11,5 Stundentag), bekommt man das normale Gehalt mal 1,5. Nun, leider ist auch dieser Job schon wieder zu Ende, was aber nichts macht, da wir sowieso heute nach Cairns weiterreisen. Warum? Ein Grund ist, dass meine Begleitung die ganze Woche arbeitslos war und die Jobsituation hier wirklich schlecht ist. Ich hatte lediglich Glueck bzw. behaupte mal die Hostelleiterin mag entweder keine Asiaten oder sie mag europaeische Kerle. Wie auch immer, es ist hier nicht wirklich schoen.

Soweit erst einmal von mir. Viel Spass beim Fotos anschauen.

Hier die Bilder

Liebe Gruesse von Mirko

Samstag, 20. September 2008

Nach langer Zeit...

melde ich mich mal wieder. Leider habe ich momentan eher schlechte Nachrichten und werde mich deshalb erst einmal kurz fassen. Wie ihr wisst war ich letzte Woche einen Tag in Townsville und 2 Tage auf Magnetic Island. Da mein Fotoapparat schon seit Beginn nicht richtig funktioniert hat und nun scheinbar endgueltig den Geist aufgegeben hat, konnte ich nur Bilder mit der Kamera von meiner Mitreisenden machen. Ansich stellt das kein Problem dar. Ich habe mich also vor den Rechner hier in Innisfail gesetzt und wollte wie ueblich Bilder hochladen und Videos umwandeln und anschliessend auch hochladen. Jedoch sind diese Rechner hier so eingestellt, dass man auf nichts zugreifen kann. Nicht einmal auf Paint, welches ich zum umrechnen der Bilder benoetige. Des Weiteren sind alle meine Daten auf meinem USB-Stick schlagartig verschwunden als ich diesen angeschlossen habe. Darunter befindet sich auch das Programm welches notwendig ist um die Video umzuwandeln. So..alles in allem kann ich nur sagen, dass es warscheinlich eine Weile dauernd wird bis ich irgendetwas anderes ausser Text zur Verfuegung stellen kann. Und da ich gerne die Bilder gleichzeitig mit meinem Bericht veroeffentlichen moechte, muesst ihr euch noch eine Weile gedulden.

So, dass war jetzt erstmal wieder ein Lebenszeichen von mir. Ich werd jetzt schauen, dass ich evtl. mal ein preiswertes Internetcafe finde und dort was machen kann.

Liebe Gruesse von Mirko

Donnerstag, 18. September 2008

Wenn Mirko schon keine Bilder zeigt...

Seit Mirko abgereist ist, habe ich nichts von ihm gehoert. Von daher weiss ich ueberhaupt nicht, wie es ihm geht oder ob alles klar ist. Genauso habe ich bislang keine Bilder von Magnetic Island oder so gesehen. Deswegen bin ich gestern selber einfach mal losgezogen und habe versucht das eine oder andere zu fotografieren. Hat auch soweit ganz gut geklappt, auch wenn ich gerne eine bessere Qualitaet bei den Bildern gehabt haette. Ihr seht auf den Bildern immerhin mein Essen mit Nachtisch, das Leben aus der Sicht einer Zugschiene und den Werdegang eines Sonnenuntergangs.

Aber ich denke, dass ihr richtig schoene Bilder von Mirko erwarten koennt, denn Magnetic Island soll echt wunderschoen sein. Und da Mirko nach fuenf Tagen endlich in Innisfail angekommen sein muesste, wird er sich sicher bald melden.

Mir geht es derzeit recht gut und ich gehe davon aus, dass es ab morgen wieder Arbeit gibt.
Ich hoffe euch daheim geht es auch gut und ihr vermisst uns nicht allzu sehr.

Hier die Bilder.

Liebe Gruesse aus dem teilweise viel zu heissem (30 Grad und mehr) Ayr.
Toni

Montag, 15. September 2008

Day off... (freier Tag)

So, jetzt schreibt mal wieder der olle Toni. Habe nun zwei Tage lang auf einer Farm gearbeitet, auf der ich Kuerbisse gepickt habe. Bis auf die Blasen an den Fingern (vom Abschneiden der Fruechte) ist sogar alles schmerzfrei geblieben, was ich so nicht erwartet haette, da man sich auch staendig buecken musste. Der Unterschied zum Picken von Auberginen oder Zucchinis ist, dass man einmal durchs Feld geht, die Kuerbisse abschneidet und dann nochmal durchs Feld geht und die Kuerbisses bisschen putzt und dann auf ein Fliessband legt, welches senkrecht zur Reihe vor einem her faehrt. Ab und an mussten die Kuerbisse auch durch die Luft geworfen werden, wo sie dann von Leuten auf Autos gefangen wurden. Gegen Ende des letzten Tages wurden auf Grund von Arbeitsmangel zwei Teams zusammen gesteckt. Mir wurde dann eine neue Aufgabe zuteil: Ich durfte die groessten Kuerbisse vom Fliessband nehmen und zwei Meter hoch werfen wo sie ein anderer dann gefangen hat. Ich, der Muskuloeseste und am besten Gebauteste... naja, ich habe meine Sache gemeistert und nun ordentlich Muskelkater. Den habe ich uebrigens auch in den Haenden und Beinen. Schon eine Schweinerei... man macht hier richtig koerperlich anstrengende Arbeit. ;-)
Ansonsten gibt es bei mir nichts neues, ausser, dass ich auf Fotos von Mirkos Magnetic Island Trip warte.
In der naechsten Zeit werde ich sicherlich haeufiger solche kurzen Jobs machen bis die Mangosaison anfaengt. Oder Melonen. Die muessten bald so weit sein. Aber mehr als warten kann ich erstmal auch nicht.
Ich wuensche euch allen Lesern eine schoene Woche...
Und ich gratuliere Roger Federer! Er hat es geschafft und die US Open gewonnen. Roger, wenn Sie das lesen, Gratulation.

Machts gut.
Euer Toni

Freitag, 12. September 2008

Scheidung...

Ja, ihr lest richtig: Wir lassen uns scheiden und werden nicht gluecklich bis an unser Lebensende Seite an Seite leben ;D
Gemeint ist damit, dass ich, Mirko, ab morgen nicht mehr in Ayr verweile, sondern mich auf den Weg nach Townsville und anschliessend Innisfail begebe.
Jetzt fragt ihr euch sicherlich: "Gibt es dafuer einen Grund? Haben die zwei sich gestritten?"
Hier kann ich gleich vorwegnehmen: Nein das ist nicht der Grund das ich weggehe. Ich moechte lediglich nicht weiter Auberginen oder Zucchinis pfluecken bzw. wollte von Anfang an auf einer Bananenfarm arbeiten. Dieses Ziel habe ich nun verwirklicht und werde nach Norden reisen um dort hoffentlich Bananenpfluecken zu koennen. Ich werde mit einer Asiatin dorthin reisen und unterwegs halt einen Stopp in Townsville/Magnetic Island machen und mir dort ein paar Koalas und andere Tiere anschauen. Von da gibts dann natuerlich auch Bilder zu sehen.
Da das Internet hier gleich ausgeschalten wird, moechte ich nur noch ebend anfuegen das Toni eine neue Arbeit als Kuerbispfluecker bekommen hat und diese die naechsten 2-3 Tage antritt.
Wir melden uns dann vorerst also von verschiedenen Orten.

Liebe Gruesse von Toni und Mirko

Dienstag, 9. September 2008

Danke

Hallo alle zusammen. Ich moechte mich bei euch fuer eure Geburstagsgruesse bedanken. Tja, jetzt bin ich schon wieder ein Stueck naeher an der 30 dran... schon gruselig. Aber wem erzaehl ich das ;-)
Neben meinem Ehrentag ist noch etwas passiert. Mirko hat am letzten Freitag die Corricksfarm verlassen. Die Rueckenschmerzen sind einfach zu gross geworden. Nach zwei freien Tagen fing er am Montag auf einer Auberginen-Farm an, wo er schon einmal einen Tag gearbeitet hatte. Tja, und nun, ein Tag nach meinem Geburstag bin ich auch weg von Corricks. Grund: die Farm wird geschlossen. Durch das immer sonniger werdende Wetter koennen jetzt auch weiter suedlich Zucchinis angebaut werden, was zur Folge hat, dass der Preis so sehr faellt, dass es sich hier in Ayr nicht mehr lohnt welche zu ernten. Ich bin nun arbeitslos und Mirko hat nur noch fuer einen Tag Arbeit auf der Auberginenfarm. Soviel zum Vorhaben "langfristige Arbeit". Was jetzt kommt wissen wir nicht. Aber kleine Jobs gibt es immer. Und in zwei bis drei Wochen sind dann Mangos das Thema Nummer 1. Aber wenn es soweit ist kann man darueber nochmal schreiben.
Nun, was laesst sich noch sagen? Morgen mittag gibt es bei Corricks ein AbschiedsBBQ (BBQ steht fuer Barbeque). Und morgen Abend gibt es im Hostel ein AbschiedsBBQ, weil der eine oder andere das Hostel verlaesst.
Das Wetter war hier uebrigens die letzten zwei Tage schlecht. Heute hat es richtig stark geregnet... waehrend der Arbeit!
Ich hoffe bei euch ist es besser und ich wuensche euch eine schoene Zeit bis wir uns wieder mit Neuigkeiten melden.
Mirko und Toni

Freitag, 5. September 2008

Jetzt gibt's Fotos!!!

Toni ist es mal wieder der schreibt. Ich habe heute einen Day Off und Mirko darf arbeiten. Dafuer kann er sich morgen ausruhen. Auf unserer jetzigen Farm muss man ja einen Tag in der Woche frei nehmen. Im Prinzip ein Ein-Tag-Wochenende. Meines ist am Freitag. Ich habe die Zeit genutzt um Fotos ins Internet zu stellen. Mir ist uebrigens aufgefallen, dass ich im letzten Post vergessen habe euch zu sagen, dass wir am Strand waren. Ein Tag bevor ich mich der SugarCaneFarm angeschlossen habe. Das tolle war, dass Mirko quasi ein Auto organisiert hat. Der Besitzer der SugarCaneFarm (Jim) hat uns fuer die taegliche An- und Abreise ein Toyota gestellt. Mirko hat gefragt, ob er damit auch mal an den Strand fahren darf und das wurde im nicht verweigert. Deswegen haben wir uns auf die Beach Road geschwungen und sind zum Strand gefahren. War recht schoen, auch wenn gerade Ebbe war. Egal, schaut es euch am besten auf den Fotos an.
Die Spinne habe ich leider nicht nicht fotografiert, da ich mich drauf konzentrieren musste nicht zu vor Ekel zu sterben... Aber sie war unbehaart und mit Beinen mindestens Handteller gross. Dazu hat die sich auch noch unendlich bedacht und arrogant bewegt. Richtig baeh!
Ich moechte hier auch mal an der Stelle meinem Cousin Hannes zur Schuleinfuehrung gratulieren! Alles Gute und viel Energie, sowie Erfolg!
Zu dem moechte ich Herrn Stange sagen, dass Sie gerne diesen Blog als Beispiel unglaublichen Fleisses im Unterricht nennen duerfen.
Ich hoffe ich habe diesmal nichts vergessen und offenbare euch hiermit endlich neue Bilder:
Zu sehen ist die Arbeit auf dem Maisfeld, dann der Job des Unkraut jaetens, gefolgt von einem Fotobattle zwischen Mirko und einem Maedel aus Hongkong. Dann kommen viele Bilder unserer Strandaction, danach ein Teamfoto der SugarCaneFarm-Mannschaft (der Typ links neben mir sieht ohne Sonnenbrille und Hut aus wie der amerikanische Schauspieler Owen Wilson). Abgerundet wird dieses Fotoalbum von zwei Bildern unserer jetzigen Arbeit, der Corricks-Farm. Zu guter Letzt seht ihr mein heutiges Mittagessen.

Neues aus Ayr

Viel Spass und bis bald.
Mirko und Toni

Dienstag, 2. September 2008

Mal was Aktuelles...

So, nachdem Mirko den letzten Eintrag verfasst habe, bin nun ich (Toni) es, der euch was schreibt. Nachdem ich die Krankheit niedergerungen habe, durfte ich mich Mirko anschliessen und auf der SugarCanePlantingFarm (Zuckerrohreinpflanzfarm) arbeiten. Es waren zwar nur zwei Tage, dafuer die bislang besten, wen man nur auf die Arbeit schaut. Richtig gut bezahlt, einfache Arbeit und nette Leute. Am Sonntag, 31. August 2008, ist es dann auch passiert: Ich bin ueber die zwei groessten und ekligsten Spinnen meines bisherigen Lebens gestolpert... Ich sag euch, das war fuerchterlich ihhhhhhhhhhhhhhhh!!! Uebrigens wurde Nick, ein Arbeitskollege, von irgendwas in den Fuss gebissen und musste drei Tage paussieren weil der Knoechel geschwollen war und er vor Schmerz kaum laufen konnte... Tja, koennen wir nur hoffen, dass uns sowas nicht passiert. Auf der Sugarcanefarm haben wir bis Sonntag gearbeitet. Dann am Montag haben wir eine neue Arbeit bekommen. Arbeit auf der beruechtigsten Farm hier in Ayr: Corrick-Farm. Es ist eine Farm, wo ein Grossteil der Arbeiter nach spaetestens drei Tagen das Handtuch werfen oder gar gefeuert werden. Es handelt sich dabei um eine reine Zucchinifarm. Wir sind also wieder bei der Urdisziplin angekommen. Nachdem wir schon sechs Tage auf der zweiten grossen Zucchinifarm gearbeitet haben, konnten wir schnell die Untschiede feststellen: Anstatt eines Eimers hat man seinen linken Arm. Man stalpet und balanciert echt alle Zucchinis die man pflueckt auf einem Arm. Getrieben wird man von einer Maschine die ein Laufband ueber die Reihen spreizt, wo man die gepflueckten Zucchinis drauflegen kann. Heute, am zweiten Tag haben wir mit neun Stunden weniger gearbeitet als am ersten Tag. Es ist also ein reichhaltiger Tag, betrachtet man die Arbeitszeit. Richtig doof ist, dass man nicht Musik ueber Mp3-Player hoeren darf. Furchtbar. Es ist so langweilig und irgendwie zaeh. Doch es gab einen Lichtblick. Unsere gruppeninterne Chefin meinte am Montag, dass wir, wenn wir ordentlich picken bald die Maschine, die die Picker treibt, steuern duerfen. Und tatsaechlich, nach dem Fruehstueck durfte Mirko ans Steuer, nach dem Mittag sollte ich dann dran sein. Kurz vor Mittag musste Mirko das Steuer abgeben... an einen Franzosen. Der durfte jetzt lenken. Ebenso nach dem Mittag durfte der Franzose die Maschine steuern... ich nicht. Ich kam auch im laufe des Tages nicht mehr dazu. Schade... Dafuer tut mir der Ruecken weh. Ich bin gespannt, ob die Rueckenschmerzen anhalten oder vielleicht doch weggehen. Irgendwann muss sich der Koerper doch daran gewoehnen.
Tja, mehr Neuigkeiten gibt es bislang nicht. Es gibt noch Fotos, aber die lade ich spaeter hoch. Jetzt ist die Cam noch im Rucksack...
Achja, ich moechte mich hier mal (auch im Namen von Mirko) fuer alle fleissigen Kommentarschreiber und uebhaupt Blogleser bedanken. Ohne euch waeren wir nicht das was wir sind!
Wir wuenschen euch eine schoene Zeit bis zum naechsten Blogeintrag.
Uebrigens, wir sind schon ueber einen Monat hier... irgendwie gruselig wie schnell die Zeit vergeht.

Beste Gruesse von uns!

Freitag, 29. August 2008

Toni gehts zum Glueck wieder gut!!!

So nach nun ca. fuenf Tagen Angst und Bange hat sich der gute Toni gluecklicherweise wieder vollstaendig erholt und kann demnaechst wieder arbeiten. Momentan besteht leider das Problem, dass recht viele Leute auf eine Arbeit warten und es meistens nur Jobs fuer 2-4 Tage gibt. Nun wir koennen nur hoffen, dass wir eventuell mit etwas Glueck eine permanente Stelle erhalten auch wenn dies warscheinlich wieder Zucchiniernten bedeuten wuerde. Nunja, waehrend der Toni sich erholt hat, habe ich dennoch verschiedene Jobs verrichtet. Zu Beginn von Tonis Krankheut habe ich noch einen Tag auf dem Maisfeld gearbeitet, was wir ja schon zuvor gemeinsam gemacht haben. Einen weiteren Tag verbrachte ich auf einer Auberginenfarm und hatte dort die Ehre die Auberginen zu pfluecken. Im Vergleich zur Zucchinifarm war es jedoch recht einfach. Wir waren jediglich 6 Leute welche die ganze Zeit hinter einem Laufband hergelaufen sind und die Auberginene geerntet haben, um sie anschliesend auf das Band zu legen. Das einfache daran war halt, dass die Maschine nur so schnell gefahren ist, dass sogar der langsamste ab und zu eine Pause einlegen konnte. Des Weiteren war sogar ein Sonnendach inklusive und es gab in den Pausen Snacks+Kaffee+Tee. Das einzig negative daran war, dass die ganze Zeit so ein klebrig, staubiger Dreck herumgeflogen ist, welchen man natuerlich einatmet. Dadurch kam es halt oefters zu kurzen Hustenanfaellen bzw. die Nase lief die ganze Zeit. Diesen Job hatte ich wie gesagt nur einen Tag, weshalb ich die letzten zwei Tage Zuckerrohr gepflanzt habe. Das ist ja dann nun der warscheinlich beste Job ueberhaupt den ich hier bisher bekommen habe. Wir sind dort zu viert und muessen den ganzen Tag nichts anderes machen, als hinten auf einem Haenger zu stehen und die Zuckerrohr pflanzen in einen Haechsler zu schieben. Koerperlich ist es nicht sehr anstrengend und man muss auch nicht den ganzen Tag gebeugt laufen. Das Lustige ist das immer einer der vier fuer eine Haengerladung hinten ist und eigentlich recht ueberfluessig ist. Bei manchen Haengerladungen muss er das Zuckerrohr gerade hinlegen um es einfach fuer die drei anderen zu machen, welche es vom Haenger ziehen, aber im grossen und ganzen reicht es wenn man rumsteht und ab und zu ein paar ueberfluessige Blaetter rauszieht. Ein weiterer positiver Punkt ist das wir in unseren Pausen kostenlos Cola und Wasser bekommen (gekuehlt) und das wir nach jedem Haenger meisten zusaetzlich immer ca. 5-10 Minuten Pause haben, da der Duenger und Wasser nachgefuellt werden muessen. Nunja, aber wie jede Arbeit hat auch diese natuerlich ihre Nachteile. Der Traktor, welcher die ganze Zeit vor uns herfaehr, wirbelt natuerlich recht viel Staub auf und vor allem Nachmittags wenn es trocken ist bekommt man diesen in Augen, Mund und Nase. Aber auf dafuer ist eigentlich vorgesort, denn wir haben sowohl eine Sonnenbrille als auch einen Mund- und Nasenschutz bekommen. Leider hilft die Sonnenbrille nur bedingt, da man von unten dennoch sehr viel Staub in die Augen bekommen, welchen man am Abend dann rauswaschen muss. Der Mundschutzt ist auch so eine Sache, da einem die Brille staendig anlaeuft und man kaum mehr was sieht, weshalb ich auf diesen verzichtet habe. Ansonten passiert es halt, dass man sich die Arme ziehmlich zerkratzt, aber das stoert nicht so wirklich. Damit ihr euch selbst mal eine Bild von solch einer Arbeit machen koennt, habe ich in meiner Zeit als 'vierter Mann' mal ein Video gemacht bzw. schon waehrend der Pause. Leider versteht man mich bei dem einen Video nicht, da der Wind zu stark war. Aber zumindest bei dem Video waehrend der Arbeit muesste man etwas verstehen. Viel Spass beim anschauen.



Liebste Gruesse von Toni und mir.

Samstag, 23. August 2008

Der Arbeitslosigkeit gerde so nochmal entkommen

Es ist einiges passiert.
Nachdem wir sechs Tage auf der Farm (Zucchini und Squash) gearbeitet haben und die taegliche Arbeitsstundenanzahl kontinuierlich weniger wurde, haben wir uns entschlossen die Farm zu entlassen. Am Dienstag haben wir dann bei einer anderen Farm angefangen. Dort bestand unsere Aufgabe darin, vertrocknete Sonnenblumen zu koepfen. Bloed daran war, dass wir nur drei Stunden gearbeitet haben, weil das ein Minifeld war. Am Mittwoch haben wir dann ein anderes Feld der Farm bedient und auf einem Maisfeld gearbeitet. Das heisst, dass wir von den Maispflanzen was abzupften, was der Pflanze irgendwie Ressourcen raubt. Das waren sechseinhalb Stunden Arbeit. Das hat doch gluecklich gemacht, weil die Arbeit leicht, die Bezahlung gut und die Arbeitszeit nicht ganz niedrig war. Am naechsten Tag allerdings wurden wir in eine weitere Farm gesteckt. Diesmal war es unsere Aufgabe sieben Stunden lang Unkraut zu jaeten. Und zwar zwischen noch jungen Auberginenpflanzen. Das war schon hart, aber wenigstens war es Arbeit. Als wir am Abend dann schauten wo wir am Freitag arbeiten wuerden, wurde uns gesagt, dass wir wahrscheinlich einen "Day off" habe wuerden. Quasi frei haben und keine Arbeit fuer uns da ist. Das war schon mist, denn noch waren wir koerperlich in der Lage weiter zu machen. Naja... Am Freitag Morgen fuehlte ich (Toni) mich richtig schlecht. Doch nicht etwa krank?! Wenigstens einen "Day off", wo man sich erholen konnte... Doch von wegen. Auf einmal kommt Clint daher und meinte, wir wuerden gleich Arbeiten fahren... und zwar zur Farm mit dem Mais. Des Geldes wegen bin ich mitgekommen. Im laufe des Tages sprach mich Mirko immer haeufiger darauf an, wie grottenschlecht ich aussehen wuerde. Tja, nach sechseinhalb Stunden arbeit war ich schon fast nicht mehr ansprechbar. Nunja, jetzt sitze ich hier und schreibe euch, waehrend Mirko arbeitet. Wo und als was habe ich gestern abend nicht mehr mitbekommen. Ich tippe uebrigens auf eine Angina. Gut an der Krankheit ist, dass man merkt, wie nett alle sind. Einer (Michael) hat mir eine Ingwerwurzel gekauft. Kombiniert mit Honig und heissem Wasser ist es ein echt widerlicher Tee, der aber irgendwie gesund sein soll. Eine Asiatin gab mir ein Halsbonbon und fragte mich kurz darauf ob es mir nun wieder gut gehen wuerde. Das musste ich allerdings verneinen.

Fuer mich heisst es jetzt erstmal wieder gesund zu werden, damit ich Mirko bald wieder tatkraeftig unterstuetzen kann. Vielleicht gibt es auch irgenswo die Moeglichkeit an Medikamente zu kommen. Das waere echt nicht schlecht...

Wuenscht mir gute Besserung und dass wir bald einen festen, gutbezahlten und vorallem Arbeitsstundenreichen Job bekommen.

Wir melden uns wenn es was neues gibt.

Liebste Gruesse von Mirko und mir.

(Mut zur Haesslichkeit)

Sonntag, 17. August 2008

Ayr auch als unbewegte Bilder

Nachdem ihr fleissig Kommentare gegeben habt, bekommt ihr nun von uns noch etwas nach geliefert: Fotos! Fotos von Ayr.
Aber wenn wir gerade mal was schreiben, dann koennen wir euch auch gleich noch Neuigkeiten preisgeben. Und zwar sind wir mit unserer Arbeit unzufriegen. Nachdem wir am ersten Tag 8,5 Std gearbeitet haben, waren es am zweiten nur noch 6,5 Std und am dritten sowie vierten Tag nur noch 5,5 Std. Heute, am fuenften Tag der Arbeit, waren es nur noch 4,5 Stunden Arbeit. Wenn das so weiter geht, koennen wir damit nicht wirklich Geld verdienen. Deshalb haben wir heute bei Donna (Hostelbesitzerin) nachgefragt, ob wir eine Moeglichkeit haben die Farm einfach zu wechseln und auf eine zu kommen, wo man 8 Stunden arbeitet. Vielleicht kommen wir ja auf eine "Eggplant"-Farm. Woertlich heisst es Eierfarm, aber es handelt sich um Aubergienenfarm. Die Arbeit ist zwar auch hart, aber dafuer haben die, die dort arbeiten heute 10 Std gearbeitet. Das ist zwar nicht immer so, aber mit 7 bis 8 Stunden kann man dann schon rechnen. Aber ob wir ueberhaupt an den Job kommen, wissen wir fruehestens morgen Nachmittag. Sollte sich was an unserer Situation aendern, dann melden wir uns natuerlich bei euch.
Heute hat es uebrigens Asche geregnet. Da spielt man so mir nichts dir nichts Volleyball und auf einmal regnet es Asche! Das liegt daran, dass die Zuckerrohrfelder aus erntetechnischen Gruenden einfach abgebrannt werden. Die Zuckerfarmen sind zwar nicht im Ort, aber wenn eine solche Asche-Rauch-Wolke einmal vorbeifliegt, dann haben wir auch was von.
Gut, mehr gibt es nicht zu sagen. Wir wuenschen allen Daheimgebliebenen alles Gute und melden uns, sofern es was meldenswertes gibt.

Hier nun die versprochenen Bilder!
Das ist Ayr.

Nette Gruesse von Mirko und Toni!

Freitag, 15. August 2008

Feldarbeit ist echt hart!!!

Hallihallo liebe Blogleser und Kommentarschreiber.
Wir melden uns nach nun drei Arbeitstagen mal wieder zur Stelle. Nachdem wir in unserem neuen Hostel hier in Ayr angekommen sind, haben wir uns bisher eigentlich sehr gut eingelebt. Die Hostelbesitzerin ist ech nett und hilft einem bei so ziemlich jeder Angelegenheit: z.B. wenn man keinen Schlafsack mehr bekommt, da alle Laeden schon am fruehen Nachmittag schliessen, hilft sie einem halt mit ein paar dicken Decken aus. Unsere Mitbewohner sind (leider) hauptsaechlich Deutsche und alle sehr sehr nett.
Die Stadt Ayr ansich ist leider alles andere als spektakulaer. Hier gibt es im Endeffekt nichts! (abgesehen von Coles) Wir mussten direkt am 2. Tag schon feststellen, dass die Laeden hier nicht wie in Sydney bis mindestens 20 Uhr aufhaben, sondern meistens schon ca. 17.30 oder teilweise sogar eher schliessen. Auch das Meer ist weiter entfernt als gedacht und fuer uns kaum zu erreichen, da man mit dem Auto ca. 15 Minuten braucht und wir keines haben.

Gluecklicherweise haben wir hier direkt nach unserer Ankunft eine Arbeit auf einer Zucchini-Squash-Farm bekommen und haben mitlerweile 3 Arbeitstage hinter uns.
Wir mussten feststellen, dass unsere Vorstellungen von der 'Fruitpicking'-Arbeit nicht ganz korrekt waren, denn die Arbeit ist alles in allem doch haerter als wir dachten. Am ersten Tag waren es direkt mal ueberdurchschnittlich viele Stunden (8,5 h) die wir gearbeitet haben. Unsere Aufgabe ist es die Zucchinis und Sqash-Fruechte zu pfluecken, wobei jeder Backpacker eine Reihe zugeteilt bekommt. Klingt an sich ganz leicht, aber ist es eben doch nicht. Man muss den ganzen Tag krumm laufen und spaetestens nach dem Mittag wird einem die heisse Sonne zum Verhaengnis. Dennoch haben wir uns in den drei Tagen recht gut eingewoehnt und muessen uns gluecklicherweise nicht ueber grosse Rueckenschmerzen beklagen, welche die meisten hier schon nach kurzer Zeit ereilen. Nach jedem Arbeitstag hat man neben dem ca. 30 minuetigen Heimweg noch das Vergnuegen sich mit allen anderen um die zwei Duschen zu 'schlagen', was aber im Endeffekt nicht so tragisch ist wie es klingt.
Also als Fazit muessen wir nun feststellen, dass die Arbeit zumindest mit der Zeit vertraeglicher wird, aber das fruehe Aufstehen (5.20 Uhr) wohl auf Dauer das groesste Problem darstellen wird.
Aber gut, wir wollen uns nicht weiter beklagen, denn schliesslich bekommt man dennoch gutes Geld dafuer. Das einzige Problem ist, dass es bei der momentanen Jahreszeit meistens nur ein 6 Stunden-Tag ist und wir somit nicht ganz soviel ansparen koennen wie wir uns erhofft hatten. Aber immerhin besser als keine Arbeit zu haben. Nun, um euch das etwas anschaulicher zu gestalten, haben wir wieder vier Videos hochgeladen, welche sowohl unser Hostel, als auch unsere Arbeitsumgebung darstellen; aber seht selbst!
Da unser Alltag ab jetzt etwas einseitig wird, werden wir uns warscheinlich nicht mehr so oft melden/melden koennen. Aber falls es etwas Interessantes gibt, werdet ihr es natuerlich hier finden.

So, wir bedanken uns fuer eure Aufmerksamkeit.
Bis bald.
Euer Toni und Mirko.


Heute keine Fotos, weil es irgendwie nichts zu fotografieren gab. Dafuer sensationelle vier Videos!


Unser Hostel


Coles rockt IMMERNOCH!



Arbeitstag vorueber... endlich!


Unser nun schon viertes Zimmer

Montag, 11. August 2008

Sydney adieu...

Halloechen.
Wir melden uns nun das letzte Mal aus Sydney. Da wir nun wie schon geschrieben einen Job in Ayr haben, haben wir uns nun die letzten Tage die volle Sydney-Droehnung gegeben. Was dabei heraus kam, koennt ihr in unseren neuen Bildern, sowie den drei Videos bestaunen. Morgen geht es 6.30 Uhr los nach Townsville. Ob wir von dort mit einem Bus nach Ayr kommen, oder trampen muessen werden wir dann morgen sehen. Tja, das ist dann wohl dieses markante Backpackerverhalten. Nicht wissen was kommt, aber wissen, dass was kommt!
Wir melden uns dann mal wieder aus unserem Working Hostel in Ayr und dann vielleicht auch schon mit Bildern von unserer Arbeit.

Viel Spass beim Anschauen und bitte nicht vor Neid platzen (wer soll denn sonst Kommentare schreiben?!).

Mirko und Toni

Sydney bei Nacht und Folgetag am Coogee Beach



Exklusiv haben wir diese Videos bei der Videoplattform "YouTube" hochgeladen. Dies eroeffnet euch die Moeglichkeit mit einem Doppelklick die Videos in einem seperaten Fenster zu oeffnen und dort mit einem weiteren Klick auf Vollbild (rechts neben der Lautstaerkeregelung und Wiedergabeleiste) zu schalten. Viel Spass.

Unser neues Hostel


Sydney bei Nacht


Coogee-Beach mit Kamerakind Janine

Samstag, 9. August 2008

Die letzten Tage in Sydney. Warum? Einfach lesen

Hallo ihr alle am anderen Ende der Welt. Wir melden uns mal wieder. Diesmal aus einem Internetcafe mitten in Sydney. Dort haben wir ein neues Hostel aufgesucht wo es sich richtig gut leben laesst. Allerdings bleiben wir dort nur noch bis Dienstag. Dann geht fuer uns naemlich ein Flugzeug nach Townsville. In Ayr, welches suedlich von Townsville liegt, haben wir naemlich einen Job. Richtig gehoert, wir haben einen Job. Dazu ziehen wir in ein so genanntes "Working Hostel", welches den Bewohnern Jobs auf Farmen vermittelt. Wir haben zwei Tage lang damit verbracht Anrufe an alle moeglichen Jobanbieter zu taetigen. Nachdem wir letztendlich die Jobsuche fuer Sydney aufgegeben haben, fokussierten wir uns auf solche Hostels. Wir suchten uns aus dem Internet, sowie Backpacker-Magazinen die Nummern solcher Hostels raus und telefonierten abwechselnd alle durch. Die Besitzerin eines Hostels, welches ich (Toni) angerief, meinte, sie wuerde mich im laufe des Tages zurueck rufen. Dennoch probierten wir weiter. Mirko erhielt dann eine Zusage fuer ein Working Hostel. Als alles geklaert war, meinte die Person mit der Mirko verbunden war "And your Friend's name is Toni, right?", ohne dass Mirko vorher meinen Namen erwaehnte. Uns viel dann auf, dass es das gleiche Hostel war, bei dem ich schon angerufen hatte. Lustig, wie wir fanden. Egal, wir haben nun also unseren ersten Farmjob. Wahrscheinlich auf einer Zucchini-Farm. Das wird koerperintensiv, aber gut, Geld motiviert. Uebrigens, in Ayr gibt es ebenso wir hier in Sydney einen Supermarkt der sich "Coles" nennt. Sonst haetten wir uns echt umstellen muessen.
Nun haben wir also seit Gestern nichts wirklich zu tun, da wir eigentlich nur noch auf Dienstag warten. Deshalb geben wir uns jetzt die volle Touristen-Droehnung. Heute waren wir im hoechsten Gebaeude Sydneys, dem "Sydney-Tower". Der ist so hoch wie der Eifelturm und bietet einen recht ansehnlichen Ausblick. Danach waren wir im "OzTrek". Das war im Ticket fuer den Towerbesuch inklusive und erlaubte uns eine Art 3D Kino zu besuchen, wo allerhand von Sydney und generell Australien mit Hilfe von Achterbahnsitzen (wackelten passend zu allen Bewegungen), grossen 180 Grad Leinwaenden, etc. gezeigt wurde. Sehr empfehlenswert!

Morgen erkunden wir mit Janine zusammen den Strand und heute Abend gehts ein weiteres Mal zur Oper, die wir dieses Mal bei Nacht bewundern werden.
Soviel erstmal wieder von uns. Wir melden uns wieder, wenn es was zu melden gibt.
Achja, und fuer die, die meinen, dass wir uns zu selten melden: Man bezahlt hier 3 $ fuer eine solche Nachricht! Also, Spenden sind gerne willkommen. :-)
Anbei findet ihr mal wieder das eine oder andere Bild.
Euer Mirko, sowie euer Toni.

Sydney-Tower-Tour

Wenn alles so funktioniert wie wir es wollen, gibt es demnaechst auch noch ein Video von uns.

Dienstag, 5. August 2008

Sydney, Sydney, Sydney...

So, nach nur zwei Tagen melden wir uns auch mal wieder. Insgesamt sind wir nun schin mittlerweile vier Tage in DER Stadt Australiens schlechthin, die uns aber irgendwie gar nicht so fremd erscheint wie sie es eigentlich sollte...
Nunja, bisher koennen wir zumindest von Australien eigentlich nur soviel sagen: Es ist sehr schoen hier, die Leute sind alle extrem nett und das Essen ist verdammt teuer!!!
Uns zwei hat es mittlerweile in ein anderes Hostel verschlagen, welches etwas preiswerter ist und freies Internet hat. Aber im Endeffekt ist es doch nicht so toll wie wir erst dachten, da es fuer einige der Bewohner hier eine Art Wohnhostel ist und somit die Hygiene individuell von den Bewohnern abhaengt bzw. darunter leidet. Unser Mitbewohner ist jedenfalls ein seltsamer Kerl... bietet der uns echt Drogen an und hat eine Playstation 2 hier rumstehen. Nunja, zum Glueck bleiben wir nur zwei Tage hier.

Janine hat uns die letzten Tage gluecklicherweise alles gezeigt und geholfen zu organisieren was wir hier zum arbeiten brauchen: Sim-Karte, tax file number, Kontoeroeffnung und Erfahrungsberichte ohne Ende. Da wir unsere EC-Karte aber erst in ein paar Tagen bekommen, sind wir gezwungen noch etwas laenger in Sydney zu verharren und haben heute deshalb damit begonnen alle moeglichen Jobs abzuklappern. Ob wir damit Erfolg hatten wissen wir Morgen.
Also dann, wir melden uns!

Hier gibts noch ein paar nette Eindruecke von unserer Sightseeingtour.
Weitere Eindruecke

Und des Weiteren ein kleiner Vorgeschmack auf unser kreatives Videotagebuch.

Sonntag, 3. August 2008

Hi Guys!

Hiermit melden wir uns erstmals vom australischen Kontinent. Sydney hat uns nun schon 2 Tage und erstmals haben wir die hostelinterne Internetecke aufgesucht. Was soll man sagen? Der Flug war bis auf die Kinderplage gut. Wir haben auch gleich den ersten Kontakt geknuepft. Am Flughafen angekommen wurden gleich mal unsere Wanderschuhe geputzt. Geputzt vom Flughafenpersonal, weil man ja sonst irgendwas einschleppen koennte. Bloed war nur, dass wir den Dreck an den Schuhen nicht quarantaenegerecht auf einem Zettel aufgefuehrt hatten. Naja, draussen haben wir dann ein Taxi zum Hostel genommen. Das war schon mal sehr nett, da der Taxifahrer richtig gut drauf und sehr nett war. Danach haben wir Janine getroffen, die uns leider nicht abholen konnte, weil es keinen Bus gab, der sie zum Flughafen haette bringen koennen. Am Hostel dann erfuhren wir, dass wir erst 13.00 Uhr einchecken wuerden. Gut, dann mit Sack und Pack in das grosse Einkaufszentrum. Dort die erste australische Mahlzeit: Sandwich. Lecker schmecker. Den restlichen Tag verbrachten wir mit durch Sydney bummeln. Gut, dass ging auch nur bis 13.30 Uhr. Dann sind wir ins Hostel und checkten ein. Danach duschen und danach wollten wir uns ein Weilchen hinlegen. Aus dem Weilchen wurden 5 Stunden. Dann wachten wir auf und einigten uns darauf weiter zu schlafen. Kein Mittag, kein Abendbrot. Backpackers leben eben guenstig. Heute Morgen hatten wir beide dann etwas Hunger... komisch, aber nun ja, scheinbar muss man auch in Australien essen... Also raus aus dem Bett und rein in den 20 Minuten entfernten Einkaufskomplex. Dort wurde erstmal geshoppt. 20 A$ spaeter besassen wir 2 Stangen Toastbrot, 6 Flaschen Getraenke, eine Magarine, 1700 Gramm Nudeln, Tomatensosse, Salz und Pfeffer. Damit ist der Tag quasi gerettet gewesen. Das brachten wir dann ins Hostel und von dort gleich wieder los, da wir im Einkaufskomplex ein Kino entdeckten. Was will man auch sonst Sonntags mache?! Dark Knight geguckt und hocherfreut wieder raus aus dem Kino. Jetzt sitzen wir hier im Hostel.
So, nun zu dem wie es weitergehen soll: Sydney scheint zur Zeit kein gutes Pflaster fuer uns jobtechnisch zu sein. Wahrscheinlich zieht es uns gleich wieder etwas suedlicher zum Fruitpicking. Aber gut, dass wollen wir ja. Koennte also sein, dass wir bald nicht mehr aus Sydney schreiben. Morgen aber erstmal wird in Sydney ein Bankkonto eroeffnet, damit wir unseren Reichtum, den wir hier anhaeufen werden, auch verwalten koennen.
Also, wir melden uns bald wieder. Geniesst euere Zeit ohne uns!
Bis demnaechst. Eure Weltenbummler!

Und jetzt noch ein paar Bilder fuer euch zum neidisch werden...
Unsere ersten Eindruecke, inkl. der ersten Mahlzeit

Freitag, 1. August 2008

Welcome to Singapore

Hallo liebe Daheimgebliebenen. Wir sind nun erstmals im Ausland im Internet. Singapore Airport. Freies Internet fuer Jedermann. Tja, es ist jetzt 18.08 Uhr und wir sind nun schon ca. 14-15 h geflogen. Der Flug nach London hatte uebrigens 45 min Verspaetung, wegen buerokratischen Mist. In London hat alles geklappt und wir sassen (es gibt hier irgendwie kein "sz") puenktlich im Flieger. Das beste war die Innenausstattung: Kissen, Decke und eigenes Display. Wir haben aber bislang nur einen Film geschaut. Dabei gegessen und danach bin zumindest ich (Toni) einigermassen gut eingeschlafen. Das schlimmste am Flug war wie erwartet: KINDER! In London sag ich noch zu Mirko "Jede Wette, dass dieses wirklich ausgesprochene haessliche Kind bei uns sitzt." Und sieh an, es sass dierekt hinter uns. Vor uns auch ein Kind und davor auch noch eins. Das Letztere hat es sich offenbar zum Hobby gemacht rumzuschreien. Selbst hier am Flughafen (also am Boden!) schreit es.
Jetzt warten wir erstmal auf unseren Flug von hier nach Sydney.
Wie wuenschen bis dahin eine gute Zeit und wir melden uns als bald wie moeglich.
Eure Weltenbummler.